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30 Tage unbezahlter Urlaub für Sabbatini?

Rory Sabbatini, südafrikanischer Golfpro(ll), läuft Gefahr, von der PGA Tour für 30 Tage suspendiert zu werden. Der verhaltensauffällige Mann hat sich anscheinend am zweiten Turniertag des Zurich Classic eine Fast-Schlägerei mit seinem Flightpartner Sean O`Hair geliefert. Ohne das Einschreiten von Steve Lucas, O’Hairs Schwiegervater und Caddie, wären wohl die Fäuste und nicht die Bälle auf der 14. Bahn geflogen. Die PGA Tour hat Stillschweigen verordnet.

Sollte Sabbatini tatsächlich suspendiert werden, wäre es ihm als derzeit 58. der Weltrangliste nicht mehr möglich, einen direkten Startplatz für die kommenden US Open zu ergattern. Eine Position in den Top 50 ist hierfür nötig. Sabbatini müsste dann genau wie Sergio Garcia eines der Qualifikationsturniere spielen … und erfolgreich abschließen.

Sabbatinis Kommentar zur möglichen Suspendierung: “Alles nur verrückte Gerüchte!”

Es ist nicht das erste Mal, dass Sabbatini unangenehm auffällt. Beim Northern Trust Open hatte er einen Teenager zusammengefaltet, der ihm beim Ballsuchen helfen wolllte. Unvergessen ist auch der Zwischenfall mit Ben Crane 2005, als dem Südafrikaner aufgrund von Cranes bedächtigem Spiel die Sicherungen durchbrannten und er den guten Ben einfach überspielte.

Auch beim Streit mit O’Hair scheint es sich um Slow-Play gehandelt zu haben. Alex Miceli von der GolfWeek schreibt:

The “heresy” which Sabatini spoke of was a verbal disagreement that allegedly took place between O’Hair and Sabbatini on the 14th hole at TPC Louisiana. According to sources, Sabbatini spent much of last Thursday and Friday complaining about the speed of play.  Eventually he asked O’Hair directly if he thought the speed of play was a problem and reportedly O’Hair said the problem was Sabbatini. Sources said O’Hair told Sabbatini that playing in a group with Sabbatini, a known speed-of-play advocate, was equal to a two-shot penalty for his playing competitors.

3 Gedanken zu „30 Tage unbezahlter Urlaub für Sabbatini?“

  1. Ich kann den Kerl nicht ausstehen, aber wo er Recht hat … O’ Hair, Na oder Crane sind die Weinbergschnecken par excellence. Man muss ja nicht spielen als sei man auf der Flucht, aber was die Jungs da abziehen, das hätte mich schon längst zum Totschlag im Affekt bewogen. Und am allerschlimmsten finde ich, daß sie den Amateuren als Vorbilder gelten. Keine Golfrunde sollte mehr als allerhöchstens viereinhalb Stunden dauern. Sechs Stunden sind einfach ein Witz!

  2. Wir haben gestern 4 Stunden 15 Minuten im Turnier gebraucht … und ich habe mich schon schuldig gefühlt.

    1. Viele der Pros kennen nicht einmal die Golfregeln, das ist immer wieder gut zu beobachten, wenn einer ein Mikro umgeschnall hat und irgendwo in einer Standardsituation feststeckt, wie jüngst Rich Beem. Da muss dann auf den Offiziellen gewartet werden, der ihm das Procedere erläutert, dann gibt es wieder Gelaber mit dem Caddy … es ist ein Elend, man mag es kaum anschauen.

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