Kategorie-Archiv: PGA

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Martins Morning Drive

Frühstücksradio. Martin Kaymer im US-Frühstücksradio. Unglaublich. Das würde ich mir auch gerne mal für Deutschland wünschen. Der Mettmanner schlug in der Golfchannel-Show “The Morning Drive” auf und landete mittig im Fairway. Im Laufe der typisch-amerikanischen Konversation taute Kaymer immer weiter auf und hinterließ nicht nur einen guten Eindruck, sondern auch ein paar nette Infos.

Hier kann man sich die Show bzw. das Segment mit Kaymer noch einmal in voller Länge anschauen.

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Wells Fargo Championship: Grizzly Adams gewinnt

Von einem Vollbartträger zum anderen: Herzlichen Glückwunsch an Lucas Glover! In einer abwechslungsreichen und verdammt spannenden Finalrunde mit anschließendem Playoff konnte sich der höchst unrasierte US-Amerikaner als Sieger gegen seine alte Nemesis aus Junior-Golf-Zeiten, Jonathan Byrd, durchsetzen.

Padraig Harrington entging nur knapp seiner zweite Disqualifikation in diesem Jahr, nachdem irgendeine Nase meinte, der Ire hätte am 13. Abschlag nicht ordnungsgemäß aufgeteet. Nachdem man sich jedoch zur Bahn zurückgekehrt war, sich dort ein langes Powwow leistete und die Fernsehbilder studierte … war man auch nicht schlauer.  Paddie durfte weitermachen.

Nicht zu vergessen: Martin Kaymer enttäuschte mit einer 74 am letzten Turniertag und landete Even Par auf dem geteilten 62. Platz, Alex Cejka sicherte sich mit einem Gesamtscore von -3 den geteilten 48. Rang.

Die Highlights der Wells Fargo Championship.

Round 4 Recap: 2011 Wells Fargo Championship

Paddie unter Anklage.

 

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Wells Fargo: Der längste Putt, äh, Bart des Jahres

Wie viele schlechte Witze kann man über einen Vollbart machen? Keine Ahnung, aber am Ende des Wochenendes werden wir es wissen, denn die US-TV-Kommentatoren bei der Wells Fargo Championship nehmen jede Gelegenheit wahr, einen dummen Spruch über Lucas Glovers Gesichtsbehaarung zu machen.

Glover lag in der der zweiten Runde in Quail Hollow zeitweise in Führung. Unter anderem dank eines 63 Fuß 6 Inches langen Putts, der einfach mal so ins Loch ging und die Fernsehleute kurzeitig über etwas anderes reden ließ. Am Ende hatte jedoch Glovers Flightpartner Pat Perez die Nase vorn. Der US-Amerikaner führt das Feld mit 12 unter Par an. Martin Kaymer spielte eine 71er Runde und liegt mit -1 auf dem geteilten 33. Rang.

Zu seinem Bart sagt Glover übrigens, dass der erst abkommt, wenn es entweder zu heiß wird oder das Teil zu derbe juckt. Ob er sich rasiert, wenn die Witze noch schlechter werden, hat er leider nicht gesagt.

Hier der Monsterputt.

Shot of the Day: May 6, 2011 from Quail Hollow

Und natürlich die weiteren Highlights des Tages.

Round 2 Recap: 2011 Wells Fargo Championship

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Wells Fargo: Kaymer gut, Haas besser

Martin Kaymer erwischte einen guten Start und spielte sich mit zwei unter Par am ersten Tag der Wells Fargo Championship auf den geteilten 22. Platz. Im Interview mit Sky-Phrasenmaschine Irek Myskow (dessen Anzug anscheinend von einem Highschool-Ball aus den 1970er Jahren stammte) zeigte sich der Mettmanner zufrieden, quengelte aber ein wenig über die frühe Startzeit und die kalte Morgenluft.

In Führung liegt derzeit Bill Haas, der mit 8 unter Par eine verdammt gute Runde spielte.  Alte Hasen wie Phil Mickelson, Vijay Singh, Davis Love III., Stuart Appleby und David Toms sind ebenfalls im Rennen in Quail Hollow.

Die Highlights der ersten Runde.

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30 Tage unbezahlter Urlaub für Sabbatini?

Rory Sabbatini, südafrikanischer Golfpro(ll), läuft Gefahr, von der PGA Tour für 30 Tage suspendiert zu werden. Der verhaltensauffällige Mann hat sich anscheinend am zweiten Turniertag des Zurich Classic eine Fast-Schlägerei mit seinem Flightpartner Sean O`Hair geliefert. Ohne das Einschreiten von Steve Lucas, O’Hairs Schwiegervater und Caddie, wären wohl die Fäuste und nicht die Bälle auf der 14. Bahn geflogen. Die PGA Tour hat Stillschweigen verordnet.

Sollte Sabbatini tatsächlich suspendiert werden, wäre es ihm als derzeit 58. der Weltrangliste nicht mehr möglich, einen direkten Startplatz für die kommenden US Open zu ergattern. Eine Position in den Top 50 ist hierfür nötig. Sabbatini müsste dann genau wie Sergio Garcia eines der Qualifikationsturniere spielen … und erfolgreich abschließen.

Sabbatinis Kommentar zur möglichen Suspendierung: “Alles nur verrückte Gerüchte!”

Es ist nicht das erste Mal, dass Sabbatini unangenehm auffällt. Beim Northern Trust Open hatte er einen Teenager zusammengefaltet, der ihm beim Ballsuchen helfen wolllte. Unvergessen ist auch der Zwischenfall mit Ben Crane 2005, als dem Südafrikaner aufgrund von Cranes bedächtigem Spiel die Sicherungen durchbrannten und er den guten Ben einfach überspielte.

Auch beim Streit mit O’Hair scheint es sich um Slow-Play gehandelt zu haben. Alex Miceli von der GolfWeek schreibt:

The “heresy” which Sabatini spoke of was a verbal disagreement that allegedly took place between O’Hair and Sabbatini on the 14th hole at TPC Louisiana. According to sources, Sabbatini spent much of last Thursday and Friday complaining about the speed of play.  Eventually he asked O’Hair directly if he thought the speed of play was a problem and reportedly O’Hair said the problem was Sabbatini. Sources said O’Hair told Sabbatini that playing in a group with Sabbatini, a known speed-of-play advocate, was equal to a two-shot penalty for his playing competitors.

Buick Invitational - Round One

Wells Fargo: I know it’s ugly!

Und wieder steht der Donnerstag vor der Tür und damit ein schönes Turnierwochenende. Bei der Wells Fargo Championship tritt endlich Martin Kaymer wieder an. Aber auch Bubba Watson, Phil Mickelson, Rory McIlroy und Tommy Gainey sind mit am Start. Letzterer überzeugte in der Pressekonferenz nicht als Intelligenzbestie, dafür aber mit seiner ehrlichen Art. “Ich weiß, dass mein Schwung hässlich ist”, gab Two-Gloves zu und keiner widersprach.

Uns Kaymer musste auch ans Mikro und philosophierte über große Enttäuschungen in seiner Karriere. Das Masters kam dabei merkwürdigerweise nicht vor. Enttäuschend finde ich, dass der ehemalige Fußballgott nicht beim Caddie-Soccer-Team der PGA Tour mitspielt.  (Nehme alles zurück … der Kaymer war dabei. Siehe Kommentar.) Sergio Garcias Manager und Rory McIlroy machen da doch auch mit.

Zur Einstimmung noch ein kleines Filmchen zum Thema Wells Fargo Championship.

Zur optimalen Vorbereitung (auch auf die European Tour) empfehle ich mal wieder das aktuelle Posting des Linksgolfers.

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Einfach mal die Fresse halten

Profisportler sind nicht immer die besten Interviewpartner. Golfer schon gar nicht. Tiger Woods musste neulich viel Prügel für ein eher uncharmantes Gespräch mit den US-Fernsehen einstecken. Es ist nicht das erste Mal. Und auch seine Kollegen haben sich schon mit ihren öffentlichen Aussagen in die Nesseln gesetzt. Die besten “Um Kopf und Kragen”-Reden hat GolfDigest ausgegraben.

Hier geht es zur lehrreichen “Klappe jetzt”-Bildergalerie.

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Zurich Classic: Verdammte EPG-(Tor)Tour

Falls ihr hier gelandet seit, weil ihr die EPG-Aktualisierung abbrechen wollt … kleiner Tipp: Netzkabel raus, Netzkabel rein, anmachen und dann sollte es wieder gehen.

Eigentlich sollte der gestrige Abend perfekt werden. Eigentlich. Nachdem ich 22 Löcher Golf bis in den Sonnenuntergang gespielt und mich im Anschluss mit Gyros sowie Bier versorgt hatte, wollte ich mich gemütlich vor die Glotze knallen und das Finale des Zurich Classic auf Sky verfolgen. Denkste.

Als ich meinen Fernseher anschaltete, erwartete mich das Sky-Servicemenü. Da stand so was wie “EPG-Aktualisierung. Bitte haben Sie etwas Geduld.” Die Funktion “Abbrechen” war wohl nur zur Zierde da, dementsprechend übte ich mich in Geduld. 15 Minuten, halbe Stunde, 45 Minuten … dann war die Geduld am Ende.

Verzweifelt suchte ich im Internet via Smartphone was zu tun sei, wurde allerdings nicht fündig. Kurzerhand entschloss ich mich für den harten Reset und zog das Netzkabel. Nachdem ich es wieder angeschlossen hatte, folgte die Ernüchterung: “EPG-Aktualisierung. Bitte haben Sie etwas Geduld” stand wieder auf meinem TV-Gerät.

Ich gab auf.

Die folgende Stunde verbrachte ich damit, meine “Tin Cup”-DVD im Schnelldurchlauf (Liebesszene vorspulen, Golfszene anlassen) zu gucken. Danach ging ich mit Dr. Bob Rotella ins Bett und hörte, nachdem mir beim Lesen die Augen zufielen, noch ein wenig die Alice-Cooper-Autobiografie “Golfmonster”. Irgendwann schlief ich ein.

Um 4.30 Uhr klingelte der Wecker. Eine schnelle Runde Golf vor der Arbeit mit einem Kollegen stand an. Verschlafen ging ich ins Wohnzimmer und überprüfte noch einmal den Fernseher. “EPG-Aktualisierung. Bitte haben Sie etwas Geduld” durfte ich dort lesen. Wutentbrannt überprüfte ich noch einmal den Sky-Decoder … und stellte fest, dass ich am Abend zuvor leider nicht das Netz-, sondern das HDTV-Kabel gezogen hatte.

Ich unterbrach kurz die Stromzufuhr, 5 Sekunden später lief Sky Sport problemlos.

Argh.

Falls noch jemand den Sieg von Bubba Watson verpasst hat … hier nun die Highlights.

Und der Shot of the Day.

Bubbaswing

Zurich Classic: Grip it & Rip it 2.0

Und täglich grüßt der Bubba Watson. Der gute Mann teilt sich nach Runde 3 des Zurich Classic inzwischen die Führung mit Webb Simpson. Beide Herren liegen in New Orleans bei 12 unter Par. Viel interessanter ist allerdings die Super-Slowmo-Swing-Vision von der Urgewalt, die man Bubbas Drive nennt. Bitte nicht zuhause nachmachen! Der Mann ist Profi.

Hier die Swing Vision.

Bubba Watson's SwingVision tee shot Saturday of Zurich Classic 2011

In case u missed it: die Highlights von Runde 3.

Bubba Watson's SwingVision tee shot Saturday of Zurich Classic 2011

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Zurich Classic: Bubbas Ballerei

Bubba Watson hat die Führung mit 10 unter Par nach der 2. Runde des Zurich Classic in New Orleans behauptet. Diesen Umstand hatte man es auch zu verdanken, dass der Zuschauer den Longhitter dank des Golfchannels mal bei einer anderen typisch US-amerikanischen Aktivität zu Gesicht bekam: dem gnadenlosen Geballer mit automatischen Waffen.

Bei seinem letzten Aufenthalt in San Diego gewann Bubba nicht nur die Farmers Insurance Open, sondern besuchte auch mit seiner Entourage die militärische Spezialeinheit Navy Seals. Auf dem Programm standen das Abfeuern allerhand Tötungswerkzeuge, Fallschirmspringen und das Fahren im Speedboat. Die kindliche Faszination beim Abzug drücken, war dem Golfprofi leicht anzusehen. So richtig sympathisch macht einen das außerhalb der USA allerdings nicht.

Wer es noch nicht gesehen hat: Hier das Video von Bubbas Ballerei.

Bubba visits the NAVY SEALS

Und natürlich die Highlights der 2. Runde.

Bubba visits the NAVY SEALS