Kategorie-Archiv: PGA

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Zurich Classic: Der Fluch des Mikrofons

UPDATED Jüngst erklärte sich Kevin Na einverstanden, für den Golfchannel während der Runde ein Mikrofon zu tragen. Das Ergebnis war der PGA-Tour-Rekord von 16 Schlägen auf einem Par-4. Gestern ließ sich Rich Beem beim Zurich Classic verkabeln … und erlebte ebenfalls einen schwarzen Tag. Oder wie er selbst sagte: “a Kevin-Na-Situation”, aus der er sich am 6. Loch mit einem Triple-Bogey verabschiedete. Zum Glück spielte der “Beemer” noch ein paar Birdies. Die Katastrophe hielt sich also in Grenzen. Allerdings ist der Cut in weite Ferne gerückt. Am Ende der ersten Runde steht Beem  mit 5 über Par auf dem geteilten 137. Platz.

UPDATE Beem hat den Cut nicht geschafft. 11 über Par war dann doch zu viel.

Keine Ahnung, ob sich jetzt noch mal jemand von den Spielern bereit erklärt, ein Mikro zu tragen.

Hier die Kevin-Na-Situation als Video an Loch 6.

Als Bonus gibt es die Highlights der ersten Runde.

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Kaymer: Nicht gespielt und trotzdem Nummer 1

UPDATED Martin Kaymer kann am Ende dieser Woche wieder die Nummer 1 der Weltrangliste sein. Dank dem ziemlich bescheuerten Punktesystem des OWGR ist es möglich, den Topspot  ganz ohne Turnier zurückzuerobern. Lee Westwood muss dafür nur auf dem 6. Rang oder schlechter bei der Ballantine’s Championship in Südkorea landen und Luke Donald darf höchsten auf Platz 3 des Leaderbords bei den Zurich Classic stehen. So rechnen es einem wenigstens die Herren vom Golfchannel vor … und die haben immer recht!

Sollte Kaymer dieser glückliche Umstand bewusst gewesen sein: Hut ab! Da machen die Ferien gleich doppelt so viel Spaß!

UPDATE: Westwood hat gewonnen. Dammit!

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“Zurich? Nicht nach Zurich!”

Man möge mir das “Kentucky Fried Movie”-Zitat verzeihen, aber ich konnte es mir einfach nicht verkneifen. Heute abend dürfen wir uns die erste Runde der Zurich Classic reinpfeifen. Luke Donald ist in New Orleans am Start, seine Nemesis der vergangenen Woche, Brandt Snedeker, auch. Weiterhin mit dabei: Graeme McDowell. Martin Kaymer hält sich leider von The Big Easy fern – und damit ist die Stadt und nicht Ernie Els gemeint. Anbei die passende Einstimmung auf den heutigen Fernsehabend in bewegten Bildern.

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Vorsicht vor der Spielerfrau!

Warum sollten PGA-Tour-Pros andere Probleme haben als der gemeine deutsche Fußball-Bundesliga-Kicker? Spielerfrauen gibt es halt in allen professionellen Sportarten. Ein neues TV-Format, das sowohl im Netz als auch auf dem Golfchannel zu sehen ist, dokumentiert dieses vortrefflich. Jason Day, Matt Bettencourt and Bobby Gates präsentieren ihre besseren (oder schlechteren) Hälfen und spielen die “Newlywed Challenge”.

Während die Bettencourts und die Gates recht sympathisch rüberkommen, fragt man sich doch nach kurzer Zeit, was sich Jason Day da eigentlich für eine Hohlbratze angelacht hat.

Insgesamt bekommt man in dem kurzen Videosegment ein paar nette private Details serviert. Zum Beispiel hört man von der Existenz einer “Man-Cave”, erfährt, dass Australien und Neuseeland eh das gleiche sind und muss um Days Playstation fürchten. Lovely!

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Who’s your Sugar-Caddie?

Taschenträger müssen nicht immer irgendwelche namenlosen Typen sein. Ein paar nette Beispiele für den etwas anderen Caddie finden sich in dieser kleinen Bildergalerie. Mein Favorit ist der schnauzbärtige Corey Pavin zusammen mit NBA-Star David “The Admiral” Robinson beim Par-3-Contest in Augusta. Aber auch Martin Kaymer ist extrem charmant als Gentlemen-Schlepper für die golfende Damenwelt. Und Nick Faldo mit Perücke ist ebenfalls Gold.

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Kaymer, who the fuck is Kaymer?

Aus den Augen, aus dem Sinn. Kaum hat Lee Westwood nach dem Sieg auf einem eher bescheiden besetzten Turnier der Asia Tour den ersten Platz in der Weltrangliste errungen, entbrennt unter US-Journalisten die Diskussion, wer diese Ehre eigentlich verdient hat. Der Name Martin Kaymer fällt dabei nur selten bis überhaupt nicht. Die meisten Experten finden, dass Luke Donald die Nummer 1 sein sollte. Der war am Wochenende kurz davor, diesen Spot zu erobern, doch Donald verlor beim Hertitage gegen Milchschnitten-Boy Brandt Snedeker im Playoff  - und die Punkte reichten nicht für die Tabellenspitze.

Acht Wochen war Kaymer ganz oben, doch das scheint nicht zu zählen. Nicht einmal der Umstand, dass der Mettmanner dieses Wochenende überhaupt nicht angetreten ist und damit auch keine Punkte für das Ranking sammeln konnte.

Erschreckend ist meiner Meinung nach, welchen schwachen Eindruck Kaymer anscheinend bei der Fachpresse in den USA bislang hinterlassen hat. Ein Grund hierfür ist natürlich das erneute miese Abschneiden beim Masters. Ein anderer könnte die fehlende Präsenz auf der PGA Tour sein. Nichtsdestotrotz: Von den Kollegen in den Vereinigten Staaten hätte ich ein wenig mehr Sachverstand erwartet. Dass Kaymer demnächst wieder auf der Eins stehen könnte, halte ich nicht für abwegig – und schon überhaupt nicht für unverdient.

Hier mal ein Beispiel für die Luke-oder-Lee-oderCharl-aber-Kaymer-nie-gehört-Diskussion.

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Flimmergolf – Folge 2: “CSI: Las Vegas”

Die US-amerikanische Krimiserie “CSI: Las Vegas” ist voller Golf. Mal wird mit dem Eisen jemand umgebracht, mal findet sich eine Leiche im Bunker des Country Clubs. Anscheinend haben die Drehbuchautoren eine echte Leidenschaft für den Sport – und die damit verbundenen Sportgeräte. In der Folge “Long Ball” setzen sie dem Ganzen noch einen drauf. Hier ermitteln die Kriminaltechniker während eines PGA-Turniers und der Tote wird von einem alten Bekannten gefunden: Rocco Mediate. Zusätzlich darf David Feherty seinen Senf dazugeben.  Und was bleibt, ist die Fragen aller Fragen: Ist der Ball nun spielbar oder nicht?

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The Heritage: Highscorer Madness!

Oh. Mein. Gott. Die Organisatoren des Heritage auf Hilton Head Island haben meinen absoluten Traumflight zusammengestellt. Der “King of  Trailertrash”, John Daly (1998: 18 Schläge auf einem Par-5 in Bay Hill), spielt zusammen mit dem “Prince of Hackness”, Kevin Na (Vergangene Woche: 16 Schläge auf einem Par-4 in San Antonio). Komplettiert wird diese einmalige Gruppe mit dem “Master of Style”, Jesper Parnevik. Herrlicherweise haben die drei Herren auch noch die erste Startzeit um 7.20 Uhr am Morgen erwischt. Das bedeutet allerdings auch, dass wir auf der ersten Runde von diesem Tin-Cup-Gedächtnisflight nur wenig bis überhaupt nichts auf Sky zu sehen bekommen. Verdammt! Dabei wäre es doch interessant zu beobachten, ob Big John so früh bereits “fit” ist und ob Jesper Parnevik dem Mann neue Hosen verkaufen kann.

Apropos neue Hosen. Tarnhosenträger Boo Weekley ist ebenfalls am Start. Der Mann des einfachen Volkes konnte das Turnier bereits zweimal hintereinander gewinnen (2007, 2008) - und ist nicht nur Publikums-, sondern auch Golfnerd-Liebling.  Siehe Youtube-Video am Ende dieses Posts.

Die Vorfreude auf das PGA-Turnier, das derzeit händeringend nach einem neuen Titelsponsor sucht und vom Aus bedroht ist, ist meinerseits also gewaltig. Insbesondere freue ich mich schon auf die Siegerehrung, denn der Champ muss bekanntlich den hässlichen Bruder des edlen Zwirns aus Augusta überstreifen. Das karierte Jacket bringt wirklich die Augen zum Bluten. Boo stand es allerdings recht gut. Und auch Daly würde das Teil zumindest optisch gut passen.