Archiv der Kategorie: Werbung

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Funny Philmo: “Who said that?” “I DID!!!”

Ha! Wer hätte das gedacht: Phil Mickelson ist ein richtig lustiges Kerlchen und eine ziemliche Rampensau. Seine Monty-Anekdote, die er während einer Drehpause eines Callaway-Commercials erzählt, hat mich problemlos zum Lachen gebracht. Very well then, carry on! (Es gibt noch zwei weitere Filmchen, aber die sind so la la)

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Mein Haus, meine Frau, mein Knie: Ist Tiger bald pleite?

Glaubt man dem US-Wirtschaftsmagazin “Fortune”, dann steht es nicht gut um Tiger Woods Finanzen. Die Frau hat sich mit 100 Millionen US-Dollar aus der Ehe verabschiedet, das Megahaus verschlingt Unsummen, mit Golf ist gerade nix und die wenigen verbliebenen Werbepartner (Nike, EA) kürzen ihre Honorare. Tiger muss schon ganz im “Lost in Translation”-Style in Japan Spots für Sportsalben machen, um ein wenig Kohle (3 bsi 4 Millionen US-Dollar) einzufahren. Anscheinend decken die Einnahmen in diesem Jahr (geschätzte 20 Millionen US-Dollar aus Werbedeals plus PGA-Preisgelder in Höhe von 571,363 US-Dollar) bei weitem nicht die Ausgaben. Ergo: Der Mann hat ein Problem. Der Weg zum Sportmilliardär ist erst einmal versperrt.

Allerdings kann ich mir kaum vorstellen, dass der Tiger nicht noch irgendwo ein paar hundert Millionen auf der hohen Kante hat. Der Kuckuck bleibt dem Driver wohl erspart.

Anbei der Werbespot für die wärmende Salbe im Land der aufgehenden Sonne.

Tiger Woods – Vantelin Kowa Japanese Commercial 01

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Destroy All Green: Rickie Fowler gibt Gummi

Glaubt man den Gerüchten, die seit Jahren in München kursieren, dann hat Basti Schweinsteiger mal mit einem schicken Auto Teile eines Golfplatz verwüstet. Angeblich deckelte die Golfconnection des FCB den Vorfall. Tolle Geschichte, vielleicht stimmt sie sogar. Rickie Fowler macht es nun Schweinsteiger nach, fährt dabei jedoch mit einer schnittigen Motocross-Maschine über das Grün. Die Nummer ist natürlich ein schicker Werbespot, der für Puma gedreht wurde. Ist zwar nicht mehr brandneu, aber dafür nett anzuschauen. Insbesondere wenn einem die Schüco-Save-the-Planet-Filmchen mit dem süßen Teenie und die Ball-klettert-Baum-rauf-Audi-Streifen zum Hals heraushängen.

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Matchplay: Luke Donald vs. Christian Donald

Martin Kaymers Caddie gegen die Nummer 1 der Welt! Der Ausrüster und Donald-Sponsor Mizuno machte das Bruderduell einst möglich. Damals trug Christian noch dem Luke seine Tasche. Ein Grund mehr, sich im privaten Matchplay ordentlich gegenseitig zu verarschen. Immerhin gibt Luke seinem Angestellten vier Schläge auf sechs Löchern vor. How kind. Danach kannte der Pro allerdings keine Verwandten mehr.

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The Open: Der kleine Tiger im Links-Paradies

Nicht mehr ganz neu, aber immer noch höchst unterhaltsam: Tiger Woods gewinnt die British Open als Bambino mit heilem Knie und ohne Libido. Der geniale Spot von Nike stammt noch aus einer besseren Zeit des einstigen Wundergolfers. Wenn ich mich nicht irre, ging das Teil 2005 auf Sendung.

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Kaymer: BMW is da Pimp!

Nett. BMW hat derzeit leichtes Spiel mit seinen drei Buchstaben in den Golfmedien aufzutauchen. Schließlich ist man nicht nur als Sponsor einer Menge Turniere am Start, sondern verpflichtete mit Martin Kaymer auch einen “Markenbotschafter”, der allein aufgrund der Weltranglisten-Position sein Geld wert ist. Die Print- und Onlinemedien (Ich bin da keine Ausnahme) reißen sich um ein Interview mit dem Mettmanner. Und BMW macht es anscheinend möglich. Selbstverständlich erwartet die Marketingabteilung in München dann auch, dass man auf die Aktion “Beat Martin Kaymer” hinweist oder verlinkt (Mist … das habe ich jetzt auch gemacht!) und das BMW auch irgendwie im Text erscheint. Zumindest nehme ich das mal an. Jüngstes Beispiel ist Golfweek.com, die ein Kaymer-Interview bekommen haben, das schwer nach einem Email-Q&A ausschaut. Aber besser als nichts … und es liest sich auch ganz gut. Bis auf den letzten Satz der ersten Antwort. “And it will definitely be a great day for BMW.” Too much PR for me. Weniger ist meist mehr glaubhafter.

Disclosure: Ich fahre auch BMW, bin allerdings noch kein Markenbotschafter.

Screenshot golf.de

golf.de: Halleluja sag i!

Ich mag Petra Himmel. Sie ist für mich die Verkörperung des klassischen Golfjournalisten aus deutschen Landen. Insbesondere seit in einem ihrer Texte für die “Süddeutsche Zeitung” mal ein lustiger Übersetzungsfehler drin war, lese ich die Dame immer höchst amüsiert. Phil Mickelson sprach damals (wenn ich mich recht entsinne) in einer Pressekonferenz von “physical problems”, bei Himmel wurden “physikalische” draus. Herrlich. Genaus so schön ist inzwischen ihr Blog bei golf.de. Probleme mit der englischen Sprache habe ich da jetzt nicht unbedingt feststellen dürfen, aber dafür findet sich die eine oder andere Stilblüte.

Ich kann mich besonders für die Themenauswahl erwärmen. Immer wieder gerne genommen: Anzeigenkunden bzw. Freunde des Hauses. Hier nur mal ein paar Beispiele für die gelungene Verquickung von Werbung und Redaktion – ohne darauf hinzuweisen.

Ansonsten schreibt Petra Himmel auch gerne über lokale Großereignisse aus dem Raum München.

Natürlich bloggt die liebe Petra (die mir leider noch nie persönlich begegnet ist) nicht nur solchen Sack-Reis-in-China-Schwachsinn, sondern auch jede Menge Golfnews. Letztere sind allerdings – abgesehen von der Alex-Cjeka-P1-Partyberichterstattung (“Die Stimmung: gut. Viel Betrieb im Freien, ein paar hartnäckige Tänzer drinnen.”) – doch anderswo meist schöner zu lesen.

Das neue GolfPunk-Magazin ist da.

GolfPunk-Relaunch: Eine kleine Blattkritik

Das neue GolfPunk-Magazin ist da.

Lange hat es gedauert, jetzt kann man das Teil endlich am gutsortierten Kiosk erwerben: den aus der Asche auferstandenen Phönix der deutschen Golfmagazine – GolfPunk. Und aller dunklen Vorahnungen zum Trotz ist das aus der Konkursmasse des B&D-Verlages gerettete Blatt überhaupt nicht mal schlecht geworden. Ganz im Gegenteil: Es besteht Hoffnung. Der Patient lebt. Auch wenn für Chefarzt Götz Schmiedehausen noch einige Notoperationen  anstehen.

GolfPunk hat keinen einfachen Stand in der hiesigen Presselandschaft. Zum einen ist da die kümmerliche Erscheinungsweise. Ganze sechs Ausgaben (plus dem völlig überflüssigen Buyers Guide) gibt es pro Jahr. Aktualität sieht anders aus. Egal ob Major-Turnier oder Weltrangliste – entweder man kommt viel zu früh oder man ist hoffnungslos zu spät dran.

Zum anderen arbeitet die GolfPunk-Redaktion auf Sparflamme. Aufgrund eines schmalen Budgets stricken dort viel zu wenige Redakteure MacGyver-artig das Heft zusammen. Fertige Texte vom britischen Mutterschiff gibt es nicht mehr. Das GolfPunk-Magazin von der Insel ging Ende 2010 Pleite und musste die Segel streichen. Kein Wunder, dass die ursprünglichen Erscheinungstermine nicht eingehalten werden konnten und die Internetseite stiefmütterlich gepflegt wird.

Nichtsdestotrotz ist das Heft fertig geworden.

Positiv aufgefallen in der ersten Ausgabe 2011  …

… sind die zahlreichen guten Illustrationen und Layouts von Grafiker Tino Mrotzkowski. Beste Beispiele: „Apocalypse Na!“, „Führ‘ mich zum Schotter“ und „Kaymer by numbers“.

… ist die Top 20 des Trash Talks. Herrliche Anekdoten, die bis auf ein paar Ausnahmen noch nicht 999-mal erzählt wurden.

… ist Götz Schmiedehausens Schreibe. Irgendwie mag ich die längeren Texte des GolfPunk-Chefredakteurs. Launig und meine Art von Humor. Bestes Beispiel: „Spielverderber im Golfzirkus“.

… sind die Texte „Die Legende Dave Marr“ von Graeme Hamlett und „Führ‘ mich zum Schotter“ von Linksgolfer-Blogger Rüdiger Meyer. Beide Stücke hätten damals auch gut und gerne ihren Platz in PLOCK! (die älteren Herrschaften werden sich noch erinnern) gefunden. Guter Golfjournalismus … mit einem blöden Nachgeschmack. Aber dazu später mehr.

… sind die Fotos in den Rubriken „GolfJunk“ und dem Text „Schlägertruppe“. Weltklasse abgelichtet.

… ist die Trainerstunde mit Sven Strüver, der einer der wenigen deutschen Tour-Pros mit Ecken und Kanten war ist. Auch wenn er mit der European Tour nur noch wenig am Hut hat, ist der Kerl eine echte Marke. Da verzeiht man auch die Kooperation mit der Carlsberg-Brauerei. Die anderen Techniktipps (Driver vom Fairway, Helikopterschlag aus dem Bunker) mit Jeff Ritter sind ebenfalls nett anzuschauen. Allerdings hätte ich mir hier einen „Zur Person“-Kasten gewünscht. Nicht jeder kennt den US-amerikanischen Trainer.

… ist wie immer der „GolfPorn“. Wunderschönes Bild. Einziger Verbesserungsvorschlag: Einfach mal im Heftplan in der Mitte platzieren, dann kann ich mir das Teil rausklabüstern und im Büro aufhängen.

… sind die Bunkerbabes. Die gibt es nämlich nicht in der neuen Ausgabe. Das Fehlen der fleischgewordenen Herrennachmittagsfantasie ist wohl dem Tod des UK-GolfPunks geschuldet. Für eine eigene Fotoproduktion fehlten anscheinend das Geld und/oder die Frauen, die so einen Scheiß mitmachen. Ein Glück, die Seitenverschwendung hat ein Ende.

… ist mir die Rubrik Planet Golf. Schöne Reisegeschichten (hier als Beispiel mal Colorado). Allerdings geht mir das „Ich, Ich , Ich“ der Autoren manchmal echt auf die Nerven.

Negativ aufgefallen in der ersten Ausgabe 2011  …

… ist das Cover. Ehrlich Leute, wer im Vertrieb etwas reißen möchte, der sollte anständige Titel produzieren. Charl Schwartzel? Ernsthaft? Allein in der Titelzeile „Der coole Südafrikaner überrollt die Golfwelt“ finden sich zwei unglaubliche Übertreibungen. Und das extrem ausgeleuchtete Foto ist mehr als nur Panne. Es sei denn, nur ich schaue beim Driven nie in die Kamera.

… ist die Schwartzel-Story. Der erste Teil des Telefongesprächs mit dem Masters-Siegers liest sich wie ein aus dem Internet zusammengestricktes Tom-Kummer-Interview, der zweite Teil erinnert an Schülerzeitung. Lieblingsfilm? Auto? Lieblingsessen? Sorry, da geht mehr. Auch der „Tiger Dompteur“ im Anschluss des leidlichen Gesprächs ist mehr als nur überflüssig. Eine Nacherzählung des Master 2011? Siehe „Aktualität sieht anders aus.“

… ist die Rubrik „Am ersten Abschlag“. Nur damit ich das richtig verstanden habe: GolfPunk stellt vermeintlich coole Leute vor, die zwar kein Golf spielen, aber wenn sie es täten, dann wäre Golf noch cooler als sowieso. Hä? Lieber echte Golfer vorstellen.

… sind wie immer die bemüht-lockeren Bildunterschriften. Von ganz billig über Pennäler-Humor bis überhaupt nicht lustig war wieder alles dabei. Nur der eigentliche Witz ging verloren.

… ist „Martin Kaymer by numbers“: Die Kunst wie man aus einer ¼-Seiten-Geschichte ganze vier Seiten produziert, nur um ein wenig Mettmann im Heft und auf dem Titel zu haben. Eines der absoluten Lowlights. Allerdings hübsch layoutet.

… ist das Sandra-Gal-Interview. Von Vorspann bis Ende – Götz als hechelnder Fanboy. Meine Lieblingsfrage: „Musik spielt in deinem Leben eine große Rolle, oder?“ Ich habe mich fremdgeschämt. Aber man hat halt nicht immer Sternstunden im Journalistenleben.

… ist der Test „Schlägertruppe“. Mal abgesehen davon, dass ich die Überschrift schon gefühlte hundertmal irgendwo anders gelesen habe, ist das Teil alles andere als ein Glanzstück. Von einem Test erwarte ich Transparenz. Wer testet wie und wo. Entscheidend ist hier das „wie“. Und das fehlt völlig. Dafür findet sich unter „wer“ Jörg Vanden Berge, an den das ganze Testen anscheinend „outgesourced“ wurde. Halte ich nix von.

… sind BMW und Schüco in „Führ‘ mich zum Schotter“. In zwei Infokästen, die wie Fremdkörper in der Geschichte wirken, wird man schön pr-mäßig über die wundervollen Sponsorentätigkeiten dieser beiden Unternehmen aufgeklärt. Passend dazu finden sich im Heft jeweils eine einseitige Anzeige der Firmen. BMW engagiert sich auch auf der GolfPunk-Homepage. Ob man nur Werbekunden pimpern oder im vorauseilenden Gehorsam ein oder zwei Türchen über dessen Sponsoren zu Martin Kaymer öffnen wollte, darüber kann man nur spekulieren.

Fazit: Ich kaufe mir auch die zweite Ausgabe. Luft nach oben ist noch, aber eine ordentliche Fallhöhe ist auch schon da. Deutschland braucht endlich wieder ein anständiges Golfmagazin … und GolfPunk ist auf dem richtigen Weg.

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Im Bunker mit Kaymer

Huch, jetzt fühle ich mich schon ein wenig wie eine der angesehenen Golfzeitschriften. Ein Techniktipp auf Golfnerd.de und dann auch noch von Martin Kaymer. Zu verdanken ist das allerdings der CNN-Show “Living Golf”. Deren Sponsor Rolex hat ihnen nämlich einen Termin zum Bunkertraining beim Mettmanner, der ja ebenfalls mit Uhrenhersteller eine Geschäftsbeziehung führt, besorgt. Richtig neu sind die Erkenntnisse natürlich nicht, aber trotzdem schön anzuschauen. Die Sache mit dem Handgelenk werde ich jedoch mal ausprobieren … damit auch bei mir die Bälle “softer” aus der Sand Trap fliegen.

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GolfPunk: Des Buyer’s Leid

Nun hab ich ihn mir auch besorgt, den GolfPunk Buyer’s Guide 2011. 4,50 Euro kostet das “Sonderheft mit allen brandneuen Produkten”. Ein stolzer Preis für einen Katalog, in dem man nichts bestellen kann und dessen Informationsgehalt über bunte Bildchen inklusive Marketingsätzchen, Preisangabe und einen Hinweis für welches Handicap der Apparat geeignet ist, nicht hinausgeht. Wer ein Testergebnis im Stile von GolfDigest’s Hotlist erwartet, der sollte sich lieber die entsprechende Ausgabe des GolfDigest (Nein, nicht das GolfMagazin!!!) kaufen. Aber egal. Ich bin wahrscheinlich nicht der einzige Hacker, der solch eine überflüssige Hardware-Bibel zum stillen Studium in Nähe zum Klo aufbewahrt.

Laut lachen musste ich teilweise beim Lesen des Editorials von GolfPunk-Chefredakteur Götz Schmiedehausen. Dort beschreibt der fotogene Kerl, wie eine Düsseldorfer Großdruckerei (die VVA) Pleite ging und ihre Tochterfirma (der B&D-Verlag) mit in den Pleitestrudel zog. Und wie der alte Verlegerhaudegen und ehemalige Besitzer des B&D-Verlags, Wolfgang Block, GolfPunk heldenhaft aus der Insolvenzmasse barg und dem Magazin neues Leben einhauchte. Ein schönes Märchen.

Sagen wir mal so. Wer 1 und 1 zusammenzählt, der kann sich vielleicht denken, warum Wolfgang Block anno 2007 den Abflug machte und sein seinen Verlag an eine Druckerei überging verkaufte. Von den ständigen Gerüchten, die damals kursierten, wie die Auflagenzahlen der B&D-Hefte zusammengerechnet wurden, wollen wir hier gar nicht erst anfangen zu erzählen. Das wäre ja auch reine Spekulation.

Unter Blocks Herrschaft kündigte nicht ohne Grund so mancher Chefredakteur des BLOND-Magazins (ebenfalls B&D). Und auch freie Autoren waren nicht immer gerade zufrieden mit dem Geschäftsgebahren des Mannes. Ich kenne nicht nur einen Kollegen, der sein Honorar erst dann aus dem Hause B&D überwiesen bekam, als der Anwalt die Rechnung schrieb.

Block, der laut Schmiedehausen das schaffte, “was den Beatles nie gelang, nämlich die Wiedervereinigung der Band” (GolfPunk ist gemeint), ist nun also wieder am Ruder. Pulse: Publishing heißt sein neuer Verlag. Außerdem hat er bei der Werbeagentur Philipp und Keuntje angeheuert und soll dort das Corporate Publishing ankurbeln.

Dass in der neuen Heimat von GolfPunk jetzt alles besser wird, ist vom Buyer’s Guide nicht abzulesen. Sämtliche redaktionellen Texte (schön geschrieben, aber auch eher aus der Kategorie “altbekannte Weisheiten”) sind von Schmiedehausen im Alleingang fabriziert. Im Impressum findet sich noch der leitende Redakteur Jan Langenbein und “the big chief” Michael Pantelouris, der als Editorial Director für alle Pulse-Hefte mit seinem guten Namen gerade steht. Letztere Personalie ist tatsächlich mit der Hoffnung verbunden, dass sich vielleicht doch noch alles zum Guten wendet.  Nichtsdestotrotz erinnert das Konstrukt an “Viele Häuptlinge, keine Indianer” mit Block als Manitu.

Anzeigentechnisch sieht der Buyer’s Guide nicht gerade wie ein voller Erfolg aus. Zwar findet sich eine stattliche Anzahl an Werbekunden, doch wenn man genau hinschaut, ist es schwer zu glauben, dass da viel Geld verdient wurde (könnte sich allerdings immer noch rechnen, wenn Schmiedehausen tatsächlich alles solo gewuppt hat). Kunden wie Airwaves, Heineken Carlsberg oder die Region Tirol sind wohl als Sponsoren der GolfPunk-Tour, die mit dem Heft eigentlich nur den Namen gemein hat, im Magazin gelandet und dürfen sich dementsprechend auch über ordentlich Rabatte freuen. Und wenn sich Golfclubs wie Gut Wulfsmühle oder Gut Apeldör ganzseitige Anzeigen leisten können, dann fragt man sich natürlich, was so eine Seite DIN-4 kosten mag.   Aber ich kann mich irren … und es wäre ehrlich gesagt schön, wenn es so wäre.

Bleibt noch das Thema Abonennten. Schaut man zum Beispiel im Spicy Golf Forum vorbei, dann findet sich dort jetzt schon eine stattliche Anzahl von unzufriedenen Altkunden, die bislang vergeblich auf den ihnen versprochenen Buyer’s Guide 2011 warten.  Diesen Herrschaften sei gesagt: Ihr verpasst nichts.

PS: Warum wird im Editorial ständig Buyers Guide geschrieben und auf dem Titel steht Buyer’s Guide? Aber das ist nun wirklich kleinkariert von mir. Ernsthaft, ich wünsche mir ein neues, besseres GolfPunk-Magazin. Die Hoffnung habe ich noch nicht aufgegeben. Möge der 29. April kommen!