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golfnerd.de goes shopping

Der Mensch lebt nicht vom Golf spielen allein. Und dieses Blog auch nicht. Da Werbung Scheiße aussieht sowie Flattr irgendwie einem Spendenaufruf ähnelt, gibt es jetzt einen offiziellen golfnerd-Shop. Angeboten werden T-Shirts und Polohemden mit total unglaublich coolen und den Golfrentner beeindruckenden Motiven. Die Auswahl ist bislang ein wenig begrenzt … aber im Laufe der Zeit werden da noch ein paar Aufdrucke hinzukommen. Sollte ich tatsächlich 10 Stück verkaufen, dann ist dieses Blog in Bezug auf die Servergebühren wieder für ein Jahr finanziert. Wäre schön, wenn das klappt.

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MOTIV 1: In Golf We Trust - Das Shirt für den hoffnungsvollen Spieler
MOTIV 1: In Golf We Trust - Das Shirt für den hoffnungsvollen Spieler

 

MOTIV 2: Serial Golfer - Klares Bekenntnis zur Golfsucht
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MOTIV 3: Stablefucked - Für Freunde des Zählspiels
MOTIV 3: Stablefucked - Für Freunde des Zählspiels

 

serial

I am a serial golfer!

Es ist eine erschreckende Erkenntnis: Ich bin ein pathologischer Golfer und mein nächster Verwandter aus dem Handbuch der Psychologie ist der Serienkiller. Die Gemeinsamkeiten zwischen meiner Wenigkeit und dem mordenden Menschenschlag sind nicht zu leugnen.

Das erste Mal
Wahrscheinlich schlummerte der Golfer schon immer in mir. Er musste nur ans Tageslicht gebracht werden. Die Hemmschwelle, den Sport einmal auszuprobieren, war groß, doch irgendwann stand ich auf der Driving Range. Ein einziges, gut getroffenes Eisen reichte  aus, danach konnte ich dieses Gefühl nicht mehr vergessen und wollte es immer wieder erleben. Dem Serienkiller geht es ähnlich. Bis zum ersten Opfer ist es ein weiter Weg, danach fällt das Töten leichter und man wird ständig besser darin. Letzteres trifft in meinem Fall nur bedingt zu.

Das Sammeln von Trophäen
So wie der der Serienkiller Schmuckstücke, Haarlocken oder ganze Körperteile von seinen Opfern sammelt und aufhebt, so finden sich in meinem Regal Logobälle, Scorekarten und merkwürdige Nettopreise. Dank dieser “Trophäen” kann ich die Erinnerung an eine Golfrunde, einen schicken Platz oder ein Turnier immer wieder sehr lebendig in mein Gedächtnis rufen.

Das Filmen und Fotografieren
Serienkiller haben häufig die unangenehme Angewohnheit ihre Taten in Film und Foto festzuhalten. Golfer machen es genauso. Sei es der verschobene Birdieputt, der traumhafte Abschlag oder die verwackelte Schwunganalyse – alles wird digital aufgehoben und immer und immer wieder angeschaut. Warum? Natürlich um das Gesehene erneut zu durchleben – und die Wartezeit auf das nächste Opfer, pardon, die nächste Runde Golf erträglich zu machen. Wahrscheinlich ist das auch der Grund, warum ich dieses Golfblog überhaupt betreibe.

Die Werkzeuge
Manch ein Serienkiller bevorzugt das Messer, ein anderer die Axt oder einen Damenstrumpf, um seine Opfer ins Jenseits zu befördern. Egal welches Werkzeug sie für ihre verabscheuungswürdigen Taten benutzen, sie alle pflegen einen ordentlichen Fetisch darum. Mir geht es ähnlich mit meinen Golfschlägern und sogar mit den Bällen. Sie werden von mir gehegt und gepflegt, vor Turnieren geputzt und mit Namen versehen. Sie sind mein wichtigstes Hab und Gut, ohne sie bin ich nichts.

Das Doppelleben
Serienkiller führen ein Doppelleben. Ich auch. Dass ich Golf spiele, binde ich nicht gleich jedem auf die Nase. Es gibt zu viele Vorurteile gegenüber meinem Sport. Ich praktiziere lieber im Geheimen. Für viele bin ich deshalb der nette, nicht mehr ganz so junge Mann von nebenan. Ein fürsorglicher Familienvater, der immer freundlich grüßt. Ich, ein Golfer? Kaum einer würde das vermuten.

Die Abstände werden kürzer
Ist die Runde gespielt, denke ich schon daran, wann ich die nächste Runde spielen kann. War es früher in der nächsten Woche, so ist nun der nächste Tag, der Nachmittag oder sofort im Anschluss. Tage mit 45 oder 54 Löchern sind keine Seltenheit mehr. Ich will spielen. Immer. Mehr. Und das führt zu der Erkenntnis: …

Es gibt keinen Schmerz
Wund im Schritt, die Achillessehnen gereizt, das Knie geschwollen und das Ellbogengelenk entzündet – egal. Ich spüre auf dem Platz nichts, Schmerz empfinde ich beim Golf spielen nur, wenn mein Ball jenseits der Ausgrenze verschwindet oder ich einen Dreiputt fabriziere. Ich lebe in meiner eigenen Welt.

Der Wahnsinn
Auf dem Golfplatz bin ich irre. Ich rede mit mir selbst, mit dem Ball, mit den Schlägern. Ich sage “Fuck you” zum Grün und zeige einer Baumreihe lächelnd den Mittelfinger, wenn ich es geschafft habe, mit einem Holz 3 durch sie durch zu spielen. Vor dem Schwung summe ich merkwürdige Glücksmelodien, manchmal kommentiere ich selber mein Spiel und imitiere gleichzeitig die Begeisterungsstürme des unsichtbaren Publikums. Unheimlich. Wer mich dabei beobachtet, würde mich für wahnsinnig halten. Und das bin ich einfach auch. Ich bin ein Serial Golfer!

Hier kann man ab 6 Uhr abschlagen.

Matchplay: Gutes Wetter vs. Golfblog

Um 6 Uhr abschlagen, traumhaft!

Keine Chance. Wenn die Sonne scheint, geht es raus. Und da Frau und Kind am Wochenende und den Feiertagen auch ihren Anteil  am Mann haben wollen, hilft nur frühes Aufstehen. Um 5 Uhr klingelt der Wecker, spätestens um 6 Uhr wird abgeschlagen. Meist ist man allein mit Bambi, Klopfer und einem halbirren Asiaten, der mit drei Schlägern bewaffnet Crossgolf auf den Bahnen spielt.

Darunter leidet natürlich das Bloggen. Und das Blog leidet ebenfalls. Schließlich geht es nicht nur mir so, sondern anscheindend auch einer Menge Leser, die natürlich auch aufteen. So soll es sein.

Zum Glück gibt es den Abend. Dann kann wieder geschrieben und gelesen werden. In diesem Sinne … das nächste Posting ist in der Mache. Frohe Ostern nachträglich!

Der perfekte Start in den Tag und in dieses Blog.

Foooooooooore!

Huch, da bin ich wieder! Nachdem mein foremenblog vor Jahren den digitalen Tod starb, gibt es jetzt wieder ein Golfblog von meiner Wenigkeit. Das bevorstehende Masters und die Tatsache, dass die derzeitige Nummer 1 der Golfweltrangliste ein gewisser Martin Kaymer ist, haben mich irgendwie dazu motiviert.

Am Konzept des golfnerd-Blogs hat sich im Vergleich zum damals recht beliebten Vorgänger nichts geändert. Ich werde wieder versuchen, interessante Fundstücke (Artikel, Filme, Bilder, Webseiten etc.) zum Thema Golf hier zu posten und auch mal den ein anderen eigenen Text beizutragen.

Das Layout des Blogs ist noch nicht final. Sprich: Hier werden sich in den kommenden Tagen noch ein paar Kleinigkeiten ändern. Nichtsdestotrotz: Viel Spaß beim Lesen!

Mit freundlichen Grüßen

Denis