Schlagwort-Archiv: Martin Kaymer

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Players Championship: Ein-Mann-Rentner-Gang

Der 54-jährige Mark O’Meara  war gestern der Star der Players Championship. Mit 6 unter Par spielte er sich am ersten Tag auf den geteilten dritten Rang und zeigte den jungen Hüpfern mal, was ein echter Golfer ist. “Ich weiß, ihr seid alle geschockt”, sagte der Senior im Anschluss an seine traumhafte Runde. Dafür musste er sich von einigen Journalisten fragen lassen, ob er tatsächlich alle Löcher gespielt hatte und von den weißen Abschlägen gestartet war. 

Auf Platz 1 liegt derzeit Nick Watney mit – 8, gefolgt von Lucas Glover mit -7. Martin Kaymer erwischte einen sehr guten Start und liegt mit 5 unter Par auf dem geteilten vierten Platz. Damit befindet er sich unter anderen in Gesellschaft von Graeme McDowell (der einen genial-komischen Bunkershot fabrizierte), Rory Sabbatini und Alvaro Quiros.

Die Nachricht des Tages war natürlich die verletzungbedingte Aufgabe von Tiger Woods nach 9 Löchern. Siehe hierzu:

Anbei die Highlights der ersten Runde.

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Players Championship: The Show must go on

Die Amis bezeichnen die Players Championship auf dem TPC Sawgrass gerne als fünftes Major-Turnier. In Sachen Teilnehmerfeld hat diese Einschätzung tatsächlich seine Berechtigung. Auch wenn mit Lee Westwood und Rory McIlroy in diesem Jahr zwei “big player” der Weltrangliste fehlen. Dafür ist Martin Kaymer mit dabei, der an den ersten beiden Tagen mit Tiger Woods in einer Gruppe spielen darf. Letzterer ist angeblich fit und treibt schon mal eine ordentliche Bugwelle vor sich her. Siehe obiges Interview.

Auch bei der Players Championship ist Seves Tod noch immer ein Thema. Die Flaggen von Spanien und der PGA wehen derzeit auf Halbmast im Wind.

Zur Einstimmung ein paar wunderbare Videos. Ich empfehle insbesondere die Highlights (u.a. Couples, “Too much club” O’Hair und Tiger) der vergangenen Jahre vom 17. Loch. Außerdem interessant: Die Position von Martin Kaymer in der Favoriten Top Ten der PGA Tour Preview. Einen Besuch ist auch die Seite von Golf.com wert, deren Redaktion  ein interessantes Experiment an der grausamen 17. Bahn veranstaltet hat.

Und natürlich wie immer der Hinweis auf die sehr ausführliche Preview des Kollegen Linksgolfers.

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Backstage mit Kaymer

Hach, wie schön. Der Golfchannel hat ein Herz für Kaymer-Fans und stellt ein Backstage-Video vom Besuch des Mettmanners in der Morningshow “The Morning Drive” online. Man erfährt unter anderem, dass uns Martin nicht unbedingt ein Frühaufsteher ist, aber dafür eine süße PR-Dame hat und dass man in den USA Makeup mit der Airbrush-Pistole aufträgt. Great Stuff.

Einfach mal hier angucken!

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Martins Morning Drive

Frühstücksradio. Martin Kaymer im US-Frühstücksradio. Unglaublich. Das würde ich mir auch gerne mal für Deutschland wünschen. Der Mettmanner schlug in der Golfchannel-Show “The Morning Drive” auf und landete mittig im Fairway. Im Laufe der typisch-amerikanischen Konversation taute Kaymer immer weiter auf und hinterließ nicht nur einen guten Eindruck, sondern auch ein paar nette Infos.

Hier kann man sich die Show bzw. das Segment mit Kaymer noch einmal in voller Länge anschauen.

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Wells Fargo Championship: Grizzly Adams gewinnt

Von einem Vollbartträger zum anderen: Herzlichen Glückwunsch an Lucas Glover! In einer abwechslungsreichen und verdammt spannenden Finalrunde mit anschließendem Playoff konnte sich der höchst unrasierte US-Amerikaner als Sieger gegen seine alte Nemesis aus Junior-Golf-Zeiten, Jonathan Byrd, durchsetzen.

Padraig Harrington entging nur knapp seiner zweite Disqualifikation in diesem Jahr, nachdem irgendeine Nase meinte, der Ire hätte am 13. Abschlag nicht ordnungsgemäß aufgeteet. Nachdem man sich jedoch zur Bahn zurückgekehrt war, sich dort ein langes Powwow leistete und die Fernsehbilder studierte … war man auch nicht schlauer.  Paddie durfte weitermachen.

Nicht zu vergessen: Martin Kaymer enttäuschte mit einer 74 am letzten Turniertag und landete Even Par auf dem geteilten 62. Platz, Alex Cejka sicherte sich mit einem Gesamtscore von -3 den geteilten 48. Rang.

Die Highlights der Wells Fargo Championship.

Round 4 Recap: 2011 Wells Fargo Championship

Paddie unter Anklage.

 

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Wells Fargo: Kaymer gut, Haas besser

Martin Kaymer erwischte einen guten Start und spielte sich mit zwei unter Par am ersten Tag der Wells Fargo Championship auf den geteilten 22. Platz. Im Interview mit Sky-Phrasenmaschine Irek Myskow (dessen Anzug anscheinend von einem Highschool-Ball aus den 1970er Jahren stammte) zeigte sich der Mettmanner zufrieden, quengelte aber ein wenig über die frühe Startzeit und die kalte Morgenluft.

In Führung liegt derzeit Bill Haas, der mit 8 unter Par eine verdammt gute Runde spielte.  Alte Hasen wie Phil Mickelson, Vijay Singh, Davis Love III., Stuart Appleby und David Toms sind ebenfalls im Rennen in Quail Hollow.

Die Highlights der ersten Runde.

Buick Invitational - Round One

Wells Fargo: I know it’s ugly!

Und wieder steht der Donnerstag vor der Tür und damit ein schönes Turnierwochenende. Bei der Wells Fargo Championship tritt endlich Martin Kaymer wieder an. Aber auch Bubba Watson, Phil Mickelson, Rory McIlroy und Tommy Gainey sind mit am Start. Letzterer überzeugte in der Pressekonferenz nicht als Intelligenzbestie, dafür aber mit seiner ehrlichen Art. “Ich weiß, dass mein Schwung hässlich ist”, gab Two-Gloves zu und keiner widersprach.

Uns Kaymer musste auch ans Mikro und philosophierte über große Enttäuschungen in seiner Karriere. Das Masters kam dabei merkwürdigerweise nicht vor. Enttäuschend finde ich, dass der ehemalige Fußballgott nicht beim Caddie-Soccer-Team der PGA Tour mitspielt.  (Nehme alles zurück … der Kaymer war dabei. Siehe Kommentar.) Sergio Garcias Manager und Rory McIlroy machen da doch auch mit.

Zur Einstimmung noch ein kleines Filmchen zum Thema Wells Fargo Championship.

Zur optimalen Vorbereitung (auch auf die European Tour) empfehle ich mal wieder das aktuelle Posting des Linksgolfers.

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Kaymer: Nicht gespielt und trotzdem Nummer 1

UPDATED Martin Kaymer kann am Ende dieser Woche wieder die Nummer 1 der Weltrangliste sein. Dank dem ziemlich bescheuerten Punktesystem des OWGR ist es möglich, den Topspot  ganz ohne Turnier zurückzuerobern. Lee Westwood muss dafür nur auf dem 6. Rang oder schlechter bei der Ballantine’s Championship in Südkorea landen und Luke Donald darf höchsten auf Platz 3 des Leaderbords bei den Zurich Classic stehen. So rechnen es einem wenigstens die Herren vom Golfchannel vor … und die haben immer recht!

Sollte Kaymer dieser glückliche Umstand bewusst gewesen sein: Hut ab! Da machen die Ferien gleich doppelt so viel Spaß!

UPDATE: Westwood hat gewonnen. Dammit!

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“Zurich? Nicht nach Zurich!”

Man möge mir das “Kentucky Fried Movie”-Zitat verzeihen, aber ich konnte es mir einfach nicht verkneifen. Heute abend dürfen wir uns die erste Runde der Zurich Classic reinpfeifen. Luke Donald ist in New Orleans am Start, seine Nemesis der vergangenen Woche, Brandt Snedeker, auch. Weiterhin mit dabei: Graeme McDowell. Martin Kaymer hält sich leider von The Big Easy fern – und damit ist die Stadt und nicht Ernie Els gemeint. Anbei die passende Einstimmung auf den heutigen Fernsehabend in bewegten Bildern.

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Kaymer, who the fuck is Kaymer?

Aus den Augen, aus dem Sinn. Kaum hat Lee Westwood nach dem Sieg auf einem eher bescheiden besetzten Turnier der Asia Tour den ersten Platz in der Weltrangliste errungen, entbrennt unter US-Journalisten die Diskussion, wer diese Ehre eigentlich verdient hat. Der Name Martin Kaymer fällt dabei nur selten bis überhaupt nicht. Die meisten Experten finden, dass Luke Donald die Nummer 1 sein sollte. Der war am Wochenende kurz davor, diesen Spot zu erobern, doch Donald verlor beim Hertitage gegen Milchschnitten-Boy Brandt Snedeker im Playoff  - und die Punkte reichten nicht für die Tabellenspitze.

Acht Wochen war Kaymer ganz oben, doch das scheint nicht zu zählen. Nicht einmal der Umstand, dass der Mettmanner dieses Wochenende überhaupt nicht angetreten ist und damit auch keine Punkte für das Ranking sammeln konnte.

Erschreckend ist meiner Meinung nach, welchen schwachen Eindruck Kaymer anscheinend bei der Fachpresse in den USA bislang hinterlassen hat. Ein Grund hierfür ist natürlich das erneute miese Abschneiden beim Masters. Ein anderer könnte die fehlende Präsenz auf der PGA Tour sein. Nichtsdestotrotz: Von den Kollegen in den Vereinigten Staaten hätte ich ein wenig mehr Sachverstand erwartet. Dass Kaymer demnächst wieder auf der Eins stehen könnte, halte ich nicht für abwegig – und schon überhaupt nicht für unverdient.

Hier mal ein Beispiel für die Luke-oder-Lee-oderCharl-aber-Kaymer-nie-gehört-Diskussion.