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Die optimale Vorbereitung auf die US Open

Verdammt. Die US Open starten heute und ich bin ab morgen im Familienurlaub. Sprich: Kein SKY oder Live-Stream für mich in den kommenden zwei Wochen. Martin Kaymer muss das Ding ohne mein Zusehen gewinnen. Na ja, zumindest heute werde ich mir die erste Runde gönnen dürfen.

Zur Einstimmung gibt es ein paar der besten Szenen aus der jüngeren US-Open-Historie. Meine Highlights sind Tigers Humpelsieg, Phils totale Kernschmelze (war live dabei), Nick “Sir Asshole” Faldo gewinnt nicht (bzw. nie) die US Open und natürlich die Frisur von John Daly im Jahre 1999.

Daly’s Eleven 1999

Knie kaputt? Na und. Tiger gewinnt!

Nicklaus vs. Watson 1982

Faldo verliert (frei nach Nelson: “Ha-ha!”) 1988

Corey Pavin macht den Schlag seines Lebens (und man sieht es ihm danach an) 1995

Phil Mickelson patzt und Monty vergibt die letzte Chance  2006

Das Winged-Foot-Massaker 1974

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Memorial Tournament: “Be right!” oder das richtige Ansprechen des Balles

Steve Stricker führt nach der zweiten Runde des Memorial Tournament in Dublin, Ohio, mit 9 unter Par das Leaderboard an. Dank eines famosen Hole-in-One an der 8. Bahn (das eigentlich nach einem vermurksten Schlag aussah) und eines netten Birdies auf seinem letzten Loch, der 9, hat er drei Schläge Vorspung auf den Rest der Meute.

Unter den Verfolgern befindet sich auch Rory McIlroy, der sich zwar gestern eine Even-Par-Runde leistete, aber trotzdem noch auf dem geteilten 2. Rang liegt. Auf dem geteilten 6. Platz steht Luke Donald mit -5 in Lauerstellung. Uns Alex Cejka hat es insgesamt auf -1 gebracht und darf sich bislang auf Platz Nummer 40 über den geschafften Cut freuen.

Mich freut das gestrige Abschneiden von Berufsunsympath Chris DiMarco, der gestern eine lockere 77 kegelte und im Leaderboard mit letztendlich Even Par nach unten auf T-49 durchgereicht wurde.

Kleine Frage zum Schluss: Geht es nur mir so oder erinnert noch jemanden die merkwürdige Dancefloor-Hintergrundmusik bei den Statistikeinblendungen der PGA an Party Boy von “Jackass”? Falls der kein Begriff ist … ich habe mal ein Youtube-Video des jungen Mannes beigefügt.

Die Highlights von Runde 2:

Round 2 Recap: 2011 Memorial Tournament

Steve Stricker redet den Ball ins Loch:

Shot of the Day: Steve Stricker's hole in one at Memorial 2011

Chris “Party Boy” Pontius tanzt Japan:

Chris Pontius Party Boy Jackass

 

crownepreview

Colonial: Männer ohne Nerven und Hosen

Donnerstag, endlich wieder Donnerstag! Diese Woche geht es nach Fort Worth, Texas. Hogan’s Alley, das “horrible Horseshoe” und erneut ein hässliches Jacket mit furchtbaren Karos – das Crowne Plaza Invitational im Colonial Country Club hat einiges zu bieten. Unter anderem ein bewegte Geschichte: Tom Watson gewann auf seine alten Tage, Ian Baker Finch spielte unten ohne und vergangenes Jahr gewann Zach Johnson nicht nur, sondern stellte mit 259 Schlägen in vier Runden auch noch gleich einen neuen Turnierrekord auf.  Und überall lauert der Geist von “his Swingness” Ben Hogan.

Anbei die Classic Moments des Turniers inklusive Ohne Hose Baker Finch.

Und die PGA-Preview (sowie der Beweis, warum manche Leute fürs Radio arbeiten … und dort bleiben sollten).

Wie immer empfehle ich einen Sprung zur Preview des Linksgolfers!

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Why does it always rain on me?

Irgendjemand sagte gestern “British-Open-Wetter” und auf einmal standen wir reflexartig um kurz nach 19 Uhr am ersten Abschlag des Golfclub Lutzhorn. Der Nieselregen hätte eigentlich laut Wetterbericht schon zwei Stunden früher von dannen ziehen sollen, stattdessen wurde er schlimmer. Dazu kam noch ein laues Orkanwindchen. Kurzum: Wir fühlten uns wie auf einem Golftrip durch die Autowaschanlage. Nur ohne Trockenwachs.

Natürlich hatte keiner von uns dreien Bekloppten eine anständige Regenbekleidung. Einer meiner Kumpels spielte sogar ohne Handschuh. “Ich spiele immer ohne Handschuh”, sagte er. Nachdem ihm zweimal das Eisen mit voll Karacho im Stile einer fliegenden Guillotine entglitten war und diese mehr Meter als der Ball machten, überdachte er seine Einstellung noch einmal.

Da ich trotz dem Zorn der Natur ein Par auf der ersten Bahn gespielt hatte, reifte in mir der Gedanke, dass ich ab sofort immer bei Schietwetter spielen würde. Ich revidierte meine Meinung im Laufe des Abends. Eigentlich gingen nur die aufgeteeten Abschläge ganz gut, der Rest war Not und Elend. Meinen beiden Flightpartnern ging es – mit Ausnahme der laut Statistik üblichen Wunderschläge – ähnlich.

Aus gegebenen Anlass deshalb hier nun der längste Golfnerd-Post mit den meisten Videos aller Zeiten. Andy, Schütt … dies hier ist nur für euch. SO spielt man während des Armageddon bzw. bei Wind & Regen.  Nichtsdestotrotz: Danke fürs In-den- Geburtstag-Golfen, hat derbe Spaß gemacht.

ryderfrance

Ryder Cup 2018: And the winner is …

… Frankreich.  Spanien ist bestimmt nicht begeistert. Deutschland kann sich glücklich schätzen.

Mehr Infos zur Vergabe gibt es hier.

Das komplette Protokoll der Verkündung kann man hier lesen.

Der Linksgolfer hatte schon eine nette Analyse der gescheiterten deutschen Bewerbung in der digitalen Schublade. Mir fehlt ein wenig der Hinweis auf das dort angewandte Amigo-Prinzip bzw. die im hiesigen Golfsport übliche Vetternwirtschaft, die die Bewerbung auch nicht wirklich nach vorne gebracht hat.  Aber ansonsten ist alles drin.

darren

Team Golfnerd: Darren Clarke

Well Done, Darren! Der wunderbare Nordire hat gestern die Iberdrola Open auf Malle gewonnen. Nicht nur damit, sondern unter anderem auch aufgrund der vier hier angefügten Youtube-Videos gehört der Mann einfach ins Ryder-Cup-Team Golfnerd. Trinkfest, schlagfertig, man darf sein Ferienhaus benutzen und er ist definitiv ein besserer Golfer als Charles Barkley! Außerdem lernt man noch was bei ihm. Nicht zu vergessen: Angeblich schlug der Kerl mit einem Driver mal blind vom Tee auf das Grün der 1. Bahn im Golfclub Lutzhorn als er dort zu Besuch war. Und das versuche ich heute nach Arbeit auch nicht.

Luck of the Irish macht sich in jedem Team gut:

Charakterlich 1-A. Auch wenn ein wichtige Antwort fehlt …

Gute Freunde kann niemand trennen!

Golfclinic mit Lee & Darren

collapcegmac

Players Championship: McDowell macht den McIlroy

UPDATED Der nach drei Tagen führende Graeme McDowell brach auf der Finalrunde der Players Championship ein und spielte eine furchtbare 79er Runde. Vielleicht hätte er auch Abend vorher doch in den Pub statt um 22 Uhr ins Bett gehen sollen. Gewonnen hat KJ Choi, der sich im Stechen am 17. Loch  gegen David Toms durchsetzte.

Martin Kaymer spielte eine Achterbahn-Even-Par-Runde und plumpste auf den geteilten 19. Platz. Für den gab es immerhin noch 107.214 US-Dollar und 28 Cent Preisgeld.

Round 4 Recap: 2011 PLAYERS Championship

UPDATE: Neues Video

turtle

Players Championship: Kaymer ist dran

Mist. Da guckt man einmal den Eurovision Song Contest und schon spielt Martin Kaymer groß auf. Habe ich leider verpasst. Macht nix, dafür gucke ich heute abend. Kaymer liegt mit nur drei Schlägen hinter Graeme McDowell, der das Leaderboard mit 11 unter Par anführt. Der Finaltag wird also spannend. Insbesondere, da die dritte Runde aufgrund von Regen gestern nicht planmäßig beendet wurde. Sowohl Kaymer als McDowell konnten ihre Runden nicht beenden.

Ian Poulter wollte diesem Schicksal entgehen und fing deshalb auch plötzlich mit dem Rennen an. Der Brite wurde zum Aushängeschild für zügiges Spiel. Außerdem fiel ein Sack Reis in China um sprang eine Schildkröte ins Wasser. Es gab aber auch noch ein paar richtige Highlights .

Ian Poulter tries speed golf to finish round 3 of THE PLAYERS

Round 3 Recap: 2011 The PLAYERS

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Players Championship: Freitag, der 13.

Gestern war kein guter Tag für Titelverteidiger Tim Clark. Der Südafrikaner musste verletzungsbedingt aufgeben. Allerdings zeigte er sich generös und spendierte dem gesamten Pressezelt sowie den 1500 freiwilligen Helfern der Players Championship leckere Cupcakes. Chapeau!

In Führung liegt David Toms mit 10 unter Par.   Der ist immerhin 10 Jahre jünger als Mark O’Meara, der in Runde 1 so sensationell aufspielte und gestern jedoch eine 74 ablieferte. Der Golfrentner purzelte vom dritten auf den geteilten 23. Rang.

Martin Kaymer spielte “even par”. Damit liegt er mit -5 auf dem geteilten 17. Platz.

Michael Bradley hatte dem Datum angemessen gestern ein wenig Pech. Dem US-Amerikaner flutschte der Driver nach einem feuchten Pull-Hook am Abschlag von Loch 7 aus den Händen. Der Schläger landete im Wasser. Mit der Hilfe eines wagemutigen Fans konnte das gute Stück wieder ins Trockene gebracht werden. Zum Dank gab es von Bradley einen signierten Handschuh und von Oosthuizens Caddie einen Ball. Ach ja, und natürlich 15 Minutes of Fame.

Anbei die filmische Aufarbeitung des “Rescue Drivers”:

Fan helps retrieve driver in Round 2 of THE PLAYERS

Und natürlich die Higlights des 2. Tages:

Round 2 Recap: 2011 PLAYERS Championship

markplayers

Players Championship: Ein-Mann-Rentner-Gang

Der 54-jährige Mark O’Meara  war gestern der Star der Players Championship. Mit 6 unter Par spielte er sich am ersten Tag auf den geteilten dritten Rang und zeigte den jungen Hüpfern mal, was ein echter Golfer ist. “Ich weiß, ihr seid alle geschockt”, sagte der Senior im Anschluss an seine traumhafte Runde. Dafür musste er sich von einigen Journalisten fragen lassen, ob er tatsächlich alle Löcher gespielt hatte und von den weißen Abschlägen gestartet war. 

Auf Platz 1 liegt derzeit Nick Watney mit – 8, gefolgt von Lucas Glover mit -7. Martin Kaymer erwischte einen sehr guten Start und liegt mit 5 unter Par auf dem geteilten vierten Platz. Damit befindet er sich unter anderen in Gesellschaft von Graeme McDowell (der einen genial-komischen Bunkershot fabrizierte), Rory Sabbatini und Alvaro Quiros.

Die Nachricht des Tages war natürlich die verletzungbedingte Aufgabe von Tiger Woods nach 9 Löchern. Siehe hierzu:

Anbei die Highlights der ersten Runde.