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Tigertebowromobrady

Hype. Endlich mal wieder ein wenig Hype. Und das nur, weil Tiger Woods sich für das (in meinen Augen) höchst unterhaltsame AT&T Pebble Beach Pro-Am  (geht Anfang Februar über die Bühne) angemeldet hat. Als Partner soll ihm der Quarterback der Dallas Cowboys, Tony Romo, zur Seite stehen. Der Ticketabsatz für das Event zog nach des Tigers Zusage sofort an, die Veranstalter rechnen mit einem ausverkauften Turnier.

Noch mehr Aufregung verursacht allerdings der Umstand, dass die Turnierleitung auch Gottes Quarterback, Tim Tebow von den Denver Broncos, angefragt hat. Der perfekte Spielpartner für den schon fast fanatischen Christen, der derzeit mit seinem Gebetsposing die USA in Atem hält, wäre natürlich Gottes Golfer, Webb Simpson.

Wären die beiden dann auch noch mit Tiger in einer Gruppe, könnten man schon fast von einem Kampf von Gut (gottesfürchtige Supersportler) und Böse (Tiger als fleischgewordenes Sodom) sprechen. Auf welcher Seite Romo steht, ist mir leider noch nicht bekannt.

Die Turnierleitung sträubt sich allerdings noch gegen meinen Plan, diesen überirdischen Kampf austragen zu lassen. Wahrscheinlich kommt Tebow in eine andere Gruppe. Mit ein wenig Glück zu Bill Murray. Mit Pech zum Quarterback-Kollegen Tom Brady, der wohl wieder seinen Vater irgendwie ins Feld schmuggeln wird.

Wer Tim Tebow nicht kennt, dem sei ein Artikel meines Kollegen Lukas Rilke ans Herz gelegt. Wie es um das Golf des Wurfarm des Herrn steht, kann man in den unten angeführten Videos bestaunen. Der Mann braucht definitiv das eine oder andere Wunder, sollte er beim Pebble Beach Pro-Am antreten.

Ach ja, Tiger, Tim, Tom, Tony? Fast so schlimm wie 666. Ist das ein Zeichen des Herrn?

Tim Tebow at 2011 Honda Classic Pro-Am

Golfweek's Swing Vault: Tim Tebow

Tim Tebow Honda Classic Golf ProAm

Tim Tebow at FedEx St. Jude Classic

 

 

 

TIGER-WOODS-TAG-HEUER

Tiger braucht ‘ne neue Uhr

Und wieder springt ein Sponsor von Bord. Uhrenhersteller TAG Heuer kündigte den Vertrag mit Tiger Woods. Der Kontrakt soll um die 10 Millionen US-Dollar wert sein. AT&T, Accenture, Gatorade und Gilette hatten den ehemals weltbesten Golfer bereits kurz nach dessen Sex-Affäre aus ihren Diensten entlassen.

Spielehersteller EA und Nike haben Tiger noch auf der Lohnliste. Allerdings mit Einschränkungen. Beim diesjährigen Computerspiel  zum Master tauchte Woods auf der Verpackung nur noch im Namen auf. Die Jahre zuvor wurde er immer prominent auf dem Titel abgebildet. Bei Nike wurde inzwischen Tigers Salär eingekürzt. Und schaut man sich die Homepage des Sportartiklers genauer an, fällt auf, dass man dort verstärkt auch auf andere Golfer wie Anthony Kim, Stewart Cink und Lucas Glover setzt. Tiger ist nur noch einer von vielen.