Kategorie-Archiv: Turniere

Die 1000 Augen des Robert Rock

Über Pfingsten durfte ich im Auftrag meines Arbeitgebers nach Wentworth reisen. Dort geht in dieser Woche die BMW PGA Championship über die Bühne und am Montag war dementsprechend schon viel Trubel auf der Anlage. Jede Menge Spieler, Caddies und die restliche European-Tour-Mischpoke wuselten auf dem Gelände des Edelclubs im Londoner Speckgürtel herum. Zum Pressetermin gehörte auch ein Treffen mit Tourpro und Stylegott Robert Rock.

Auf der gut besuchten Driving Range zeigte der Brite im Auftrag von Apple, mit welchen Apps und Geräten er sein Golfspiel verbessert (schöne Geschichte, aber die gibt es demnächst auf SPON). Danach fragte er, wer denn auch mal ein paar Bälle schlagen wolle. Nachdem niemand der anwesenden Journalisten “Hier!” schrie, meldete ich mich als Freiwilliger. Das Verhängnis nahm seinen Lauf.

Aber zunächst eine kleine Videoeinblendung aus der Prophezeiung “Tin Cup” zum besseren Verständnis.

Robert hatte sich auf der Range ganz am rechten Rand platziert. In direkter Nachbarschaft war der weiße Pavillion der Players Lounge. Dieser Blick bot sich mir also:

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Ich fragte: “Hast du ein Siebener?” Er antwortete: “Nimm das hier, das passt.” Dann hielt ich plötzlich ein 6er-Eisen (Blade) in der Hand. Der Sicherheitsmann vor der Players Lounge guckte grimmig, meine ausländischen Kollegen beobachteten mich gespannt und Robert Rock war auch noch da. Plötzlich konnte ich keinen klaren Gedanken fassen, geschweige denn, an meinen Golfschwung denken.

Ich holte aus.

Shank.

Mit einem lauten Knall traf mein Ball im Tiefflug das etwa 60 Meter entfernte Titleist-Schild auf der Range. Alle Profis und Caddies stellten plötzlich ihr Training ein und schauten in meine Richtung. Ich wurde rot.

Neuer Ball. Neues Glück.

Shank.

Diesmal verfehlte ich nur knapp das Titleist-Schild.

Noch ein Versuch. In meinem Kopf ratterte es.

Ich traf viel zu fett und beförderte geschätzte drei Quadratmeter Rasen in die Luft. Der Ball flog knapp hinter das Titleist-Schild.

Ein weiterer Ball.

Shank.

Die Kugel hob mit einem enormen Slice flach ab und krachte mit lauten Getöse auf das Dach der Players Lounge.

Danach gab ich Robert seinen Schläger zurück.

Man kann sagen, dass ich auf der Driving Range der BMW PGA Championship einen durchaus denkwürdigen Auftritt hatte.

Zum Glück konnten alle drüber lachen. Ich auch.

Ob dieses Schild in Wentworth nun abgeändert wird, weiß ich allerdings nicht.
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Screenshot Sky Deutschland

BMW Championship: The Ultimate Marketing Machine

Screenshot Sky Deutschland
Screenshot Sky Deutschland

Ich mochte die BMW Championship in der vergangenen Woche. Spannend war es (fast) bis zum Schluss und große Namen tummelten sich an der Spitze des Leaderboard. Dazu fand ich den Kampf um Platz 30 im FedEx-Ranking und damit um das letzte Ticket zum Tour-Finale in Atlanta auch nicht so uninteressant. Eine Sache ging mir aber im Laufe der Übertragungen gewaltig auf den Zeiger: BMW.

Die Automobilbauer aus Bayern haben als Titelsponsor anscheinend einen ausgefuchsten Deal mit der PGA Tour oder nutzen in den USA einfach nur ziemlich clever ihre Macht als Premium-Anzeigenkunde. Egal wie sie es geschafft haben: Die TV-Bilder des Turniers waren ein Marketingtraum – zumindest für die Marketingabteilung von BMW. Es war eine Golfversion der Pro7-Wok-WM.

Ich bin ja vieles gewohnt: Ein Auto als Hole-in-One-Belohnung, das gut sichtbar hinter der Teebox steht, adrette Stewardessen mit Regenschirm, das Logo des Sponsors an den Abschlagsmarkierungen oder auf den Caddie-Westen. Alles in Ordnung. Selbst an das unsägliche Kurzinterview mit irgendeinem Vize-Präsidenten des jeweiligen Titelsponsors habe ich mich gewöhnt. Aber BMW hat in den vergangenen vier Tagen den Vogel abgeschossen.

An Bahn 17 wurde die Motorhaube eines BMW fester Bestandteil der Übertragung und mit der Einblendung des Leaderboard gab es den Slogan der Münchner “The Ultimate Driving Machine” noch umsonst dazu. Die Hole-in-One-Karre wurde für mein Befinden ebenfalls extrem häufig gezeigt – und die Lobrede des Kommentators auf das Gefährt war eine klare Bewerbung um eine Testfahrt. Das kein Grün in einem BMW-Autohaus lag, grenzte schon an einem kleinen Wunder.

Höhepunkt der Werbeveranstaltung war jedoch der aufwändig produzierte Einspieler, in dem BMW-Nordamerika-Boss Ludwig Willisch über das gute Tun des Unternehmens schwadronieren durfte. Die zwei BMW-Filmchen auf dem offiziellen Youtube-Kanal der PGA Tour (siehe unten) wirken dagegen wie kritischer Journalismus.

Natürlich haben Titelsponsoren ein Recht darauf, dass ihre Marke ins Bild kommt – in diesem Fall wurde aber für mein Gefühl eine Grenze überschritten. BMW wurde regelrecht inszeniert und Teil des Spektakels. Und auch aus Marketingsicht halte ich die Penetranz und Penetration der Bayerischen Motorenwerke  nicht für besonders clever. In meinem Fall löst die Marke BMW seit dem Wochenende negative Gefühle aus: Als ich heute am frühen Morgen in mein Auto stieg, dachte ich für einen kurzen Moment, die Windschutzscheibe sei von Schüco.

Screenshot Sky Deutschland
Screenshot Sky Deutschland

 

Ausriss DGV

Bizarre Annäherung an die Entfernung

Ausriss DGV

Es ist manchmal schon erstaunlich, wie traditionell beziehungsweise innovationsfeindlich der Golfsport doch in manchen Dingen so ist. Zum Beispiel, wenn es um die Kleiderordnung in den Clubs geht. Eine Runde im T-Shirt? Womöglich mit Aufdruck? Und die Baseball-Mütze (Man beachte das Wort “Baseball”) falsch herum aufgesetzt? Undenkbar für viele Clubgolfer. Als Totschlag-Argument dient dann in den meisten Fällen die gute alte Tradition. Ich meine allerdings, man könnte da ein wenig mit der Zeit gehen. Aber das habe ich in diesem Blog ja schon ausführlich geschrieben.

Umso erstaunlicher ist es allerdings, wie innovationsfreudig der Golfsport dann doch manchmal sein kann – nehmen wir zum Beispiel die optischen Entfernungsmesser und GPS-Geräte. Seit diesem Jahr ist nämlich die Benutzung dieser Hilfsgeräte mehr oder weniger legal im Wettspiel. Der Deutsche Golf Verband hat sie in Anlehnung an die Regelhüter vom Royal & Ancient in St. Andrews und vom US-amerikanischen Gegenstück, der USGA, für Turniere freigegeben. Die hiesigen Clubs dürfen nun selbst entscheiden, ob die elektronischen und optischen Gimmicks erlaubt sind. Man geht also ein wenig mit der Zeit. Ich meine allerdings, dass genau hier Traditionsbewusstsein angesagt ist.

Zunächst sollte man sich einmal die Frage stellen, warum diese Zielhilfen plötzlich erlaubt sind, wo es doch schon ein fieser Regelverstoß ist, wenn mir ein Mitspieler aus Versehen erzählt, wie weit es von meiner Position zur Fahne ist. Also: Warum werden diese Geräte, die mich per Regeldefinition konstant belehren, für den Turnierbetrieb legalisiert? Ich habe eine kleine Vermutung: Weil eine millionenschwere Lobby dahintersteckt.

Zurzeit teste ich für meinen Arbeitgeber mehrere GPS-Geräte, was eigentlich relativ viel Spaß macht. Das kleinste Maschinchen ist so groß wie eine Schogette, hat nicht wirklich viele Features – und kostet knapp 200 Euro. Und in dieser Preisklasse liegen alle Muster, die sich derzeit auf meinem Schreibtisch tummeln. In meinen Augen war der Kaufanreiz für die digitalen Entfernungsmesser noch vor kurzem relativ gering. Das hat sich 2012 schlagartig geändert.

Jetzt ist es erlaubt, sich mit Golf-Navis und Laser-Ferngläsern einen Vorteil zu erkaufen. Und wie ich viele meiner Mitgolfer kenne, werden diese zumindest mit dem Gedanken spielen, sich solch ein Gerät zuzulegen. Im Kampf um ein besseres Handicap sind schließlich alle Mittel (Hallo CSA!) recht. Der Umsatz dieses Golfindustriezweiges sollte also zulegen – und das freut nicht nur die Hersteller, sondern auch die Magazine und Internetseiten, die sich über mehr Anzeigen aus diesem Segment freuen. Soweit meine Milchmädchenrechnung.

Doch warum habe ich etwas gegen die Freigabe der Zielhilfen für Wettspiele? Ganz einfach: Es widerspricht meiner Auffassung des Golfsports. Für mich gehören das Gefühl für die richtige Entfernung und Augenmaß genauso zum Spiel wie der korrekte Schwung und das Erkennen der Puttlinie. Ich gehe da eher mit dem famosen Jedimeister Obi Wan Kenobi konform, der schon Luke Skywalker sagte, dass er sich von seinen Gefühlen leiten lassen sollte. Luke vertraute ebendiesen, schaltete seinen Zielcomputer aus und zerstörte den Todesstern. Gleiches verlange ich in Turnieren auch von meinen Mitspielern. Nicht die Sache mit dem Todesstern, sondern die Nummer mit dem Zielcomputer. Ich halte Entfernungsmesser jedweder Art für eine Wettbewerbsverzerrung. Zumindest wenn es ums Handicap geht. Auf der Privatrunde soll jeder glücklich werden. Da drücke ich - selbst wenn es schwer fällt - auch bei Ballangeln ein Auge zu.

tebow

Tigertebowromobrady

Hype. Endlich mal wieder ein wenig Hype. Und das nur, weil Tiger Woods sich für das (in meinen Augen) höchst unterhaltsame AT&T Pebble Beach Pro-Am  (geht Anfang Februar über die Bühne) angemeldet hat. Als Partner soll ihm der Quarterback der Dallas Cowboys, Tony Romo, zur Seite stehen. Der Ticketabsatz für das Event zog nach des Tigers Zusage sofort an, die Veranstalter rechnen mit einem ausverkauften Turnier.

Noch mehr Aufregung verursacht allerdings der Umstand, dass die Turnierleitung auch Gottes Quarterback, Tim Tebow von den Denver Broncos, angefragt hat. Der perfekte Spielpartner für den schon fast fanatischen Christen, der derzeit mit seinem Gebetsposing die USA in Atem hält, wäre natürlich Gottes Golfer, Webb Simpson.

Wären die beiden dann auch noch mit Tiger in einer Gruppe, könnten man schon fast von einem Kampf von Gut (gottesfürchtige Supersportler) und Böse (Tiger als fleischgewordenes Sodom) sprechen. Auf welcher Seite Romo steht, ist mir leider noch nicht bekannt.

Die Turnierleitung sträubt sich allerdings noch gegen meinen Plan, diesen überirdischen Kampf austragen zu lassen. Wahrscheinlich kommt Tebow in eine andere Gruppe. Mit ein wenig Glück zu Bill Murray. Mit Pech zum Quarterback-Kollegen Tom Brady, der wohl wieder seinen Vater irgendwie ins Feld schmuggeln wird.

Wer Tim Tebow nicht kennt, dem sei ein Artikel meines Kollegen Lukas Rilke ans Herz gelegt. Wie es um das Golf des Wurfarm des Herrn steht, kann man in den unten angeführten Videos bestaunen. Der Mann braucht definitiv das eine oder andere Wunder, sollte er beim Pebble Beach Pro-Am antreten.

Ach ja, Tiger, Tim, Tom, Tony? Fast so schlimm wie 666. Ist das ein Zeichen des Herrn?

Tim Tebow at 2011 Honda Classic Pro-Am

Golfweek's Swing Vault: Tim Tebow

Tim Tebow Honda Classic Golf ProAm

Tim Tebow at FedEx St. Jude Classic

 

 

 

mcgl

McGladrey Classic: Reif für die Insel

Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät? Ja, ist es. Das McGladrey Classic läutet das Ende der PGA-Tour 2011 ein. Verdammt. Es bleiben nur noch das Children’s Miracle Network Hospitals Classic (viel zu kurz, der Name) und der Ryder Cup für Arme, äh, der Presidents Cup. Das war’s. Der einzige Vorteil: Ich kann demnächst  mein Sky-Abo kündigen – und falls jemand im Callcenter fragt warum, dann sage ich, Irek Myskow ist schuld. Vielleicht schicken sie den Lackaffen dann endlich in die Wüste. Aber ich schweife ab. Zurück zum McGladrey Classic.

Das Turnier wird auf der edlen Sea Island in Georgia ausgetragen. Die noble Siedlung ist übrigens die Heimat von Davis Love III, Matt Kuchar und Zach Johnson, die hier ihren Heimatplatz haben. Sehr schick. Heath Slocum wohnt hier nicht, ist aber der Titelverteidiger. Weiterhin mit am Start sind unter anderen Lucas Glover sein Bart, “Two Gloves” Gainey, Graeme McDowell, Boo Weekley sowie Rickie Fowler. Könnte also ganz amüsant werden.

Anbei zwei Videos als Vorbereitung auf den heutigen Abend. Schließlich ist Donnerstag!

PGA TOUR Today: 2011 McGladrey Classic

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Handicap-Schoner werden immer jünger

Bei der World Amateur Handicap Championship in Myrtle Beach wurde jetzt eine Zehnjährige disqualifiziert. Die Kleine hatte in ihrer zweiten Runde eine lockere 88 gekegelt. Zu gut für ihr Handicap von 30, befanden die Turnierverantwortlichen und vollstreckten den Rauswurf. Vielleicht lagen sie mit ihrer Entscheidung falsch. An Tag 1 gelang dem Mädel eine 98, an Tag 3 (sie nahm unter ferner liefen teil) nur eine 103.

Könnte sein, dass sie einfach nur die Runde ihres jungen Lebens gespielt hat.

bridgeadam

Bridgestone Invitational: Aussie, Aussie, Aussie!

Die beiden Australier Adam Scott (-8) und Jason Day (-7) führen nach der ersten Runde das Feld beim Bridgestone Invitational an. Dass Scott den Spitzenreiter gibt, ist für die US Medien natürlich ein gefundenes Fressen. Der Aussie hat sich sich schließlich die Dienste von Tigers Ex-Caddie Stevie Williams gesichert.

Herr Woods spielte eine höchst unterhaltsame Runde und liegt mit 2 unter Par auf dem geteilten 18. Platz.  Dementsprechend gelöst wirkte er im Interview. Tiger Spielgefährte Darren Clarke erwischte trotz eines Eagles einen nicht so guten Start mit +7. Sein Kommentar auf Twitter: “Tough day….did my best but my best was poor today!!! Tiger swinging much better!!”

Martin Kaymers Scorecard ist wenig sensationell. Ihm gelangen zwei Birdies und ein Bogey. Damit liegt er T-32.

Bei den Reno-Tahoe Open, die zeitgleich stattfinden, steht übrigens auch ein Australier ganz oben am Leaderboard. Nick O’Hern spielte eine 7 unter Par. Highlights des Turniers findet ihr unten.

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Bridgestone Invitational: Tiger rules & fremde Federn

Tiger Woods spielt mit und alle drehen durch. Es scheint beim Bridgestone Invitational für die US-Medien kein anderes Thema zu geben. Hält sein Knie? Was macht sein neuer Caddie? Gewinnt er das Ding oder landet die ehemalige Nummer 1 der Welt wie im vergangenen Jahr auf den hinteren Rängen? Prügelt er sich mit Stevie Williams? Der Hype, der derzeit generiert wird, ist immens.

Martin Kaymer spielt ebenfalls beim Einladungsturnier in Acron mit. Grund genug für golf.de, die Abschrift der offziellen Pressekonferenz zu übersetzen und auf der eigenen Startseite als Interview auszugeben. Die sauberste Methode ist dies nicht. Immerhin verweisen sie im Vorspann auf die Quelle. Das Frage&Antwort-Spiel ist allerdings nicht wirklich ergiebig. Bis auf den schönen Satz: “Es (Golf) war eher ein Elitesport für ältere Leute, oft Rentner, die vier, fünf Stunden irgendwo auf einer schönen Wiese spazieren gehen wollten”.  Komischerweise spricht Martin in der Vergangenheitsform. Mir begegnen diese Leute  fast jeden Tag.

Bei golf.de war man allerdings vom Kaymer-Zitat “Der Platz liegt mir” total beeindruckt und packte diese beknackte Phrase sofort in die Überschrift. Facepalm.

Anbei wie (fast) immer … Die Turnier-Preview, die besten Momente aus der Geschichte des Bridgestone Invitational und der Hinweis auf die Vorschau des Linksgolfers:

greenbriersieg

Greenbrier Classic: Mann ohne Hals gewinnt

UPDATED Was für ein schönes Ende. Beim Greenbrier Classic blieb es bis auf die letzten Löcher verdammt spannend. Zahlreiche Spieler hatten die Chance, das Turnier zu gewinnen. Am Schluss landeten drei von ihnen mit 10 unter Par im Playoff. Veteran Bob Estes, Bill Haas (aus der Jay&Jerry Haas-Sippe) und Rookie Scott Stallings, dessen Schultern irgendwie immer auf der Höhe der Ohren sitzen.

Stallings zeigte nicht nur als einziger des Trios echte Emotionen, sondern im Stechen auch den besten Golfschlag  auf das 18. Grün (dergleiche, der ihm kurz zuvor die Teilnahme am Playoff sicherte). Mit einem Birdie holte er sich seinen ersten Turniersieg auf der PGA Tour. Dass er im anschließenden Interview mit Bob Kostis ein wenig inselbegabt wirkte, macht ihn meinen Augen noch sympathischer. Well done, Forest!

UPDATE: Und der gute Scott hat gleich über seinen Sieg gebloggt!