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McGladrey Classic: Reif für die Insel

Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät? Ja, ist es. Das McGladrey Classic läutet das Ende der PGA-Tour 2011 ein. Verdammt. Es bleiben nur noch das Children’s Miracle Network Hospitals Classic (viel zu kurz, der Name) und der Ryder Cup für Arme, äh, der Presidents Cup. Das war’s. Der einzige Vorteil: Ich kann demnächst  mein Sky-Abo kündigen – und falls jemand im Callcenter fragt warum, dann sage ich, Irek Myskow ist schuld. Vielleicht schicken sie den Lackaffen dann endlich in die Wüste. Aber ich schweife ab. Zurück zum McGladrey Classic.

Das Turnier wird auf der edlen Sea Island in Georgia ausgetragen. Die noble Siedlung ist übrigens die Heimat von Davis Love III, Matt Kuchar und Zach Johnson, die hier ihren Heimatplatz haben. Sehr schick. Heath Slocum wohnt hier nicht, ist aber der Titelverteidiger. Weiterhin mit am Start sind unter anderen Lucas Glover sein Bart, “Two Gloves” Gainey, Graeme McDowell, Boo Weekley sowie Rickie Fowler. Könnte also ganz amüsant werden.

Anbei zwei Videos als Vorbereitung auf den heutigen Abend. Schließlich ist Donnerstag!

PGA TOUR Today: 2011 McGladrey Classic

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Top 5: Best Shots of the Week

“Robbery with Violence” gibt es auf Platz 3 der Top 5 zu sehen. Andres Romero fabriziert dort einen brutalen Lip-out. Trotzdem irgendwie nett anzuschauen. Ansonsten: Lucas Glover trägt noch immer Bart (ich nicht mehr), Adam Hadwin entkommt dem Rough des Grauens genauso wie Sean O’Hair und auf der Nationwide Tour gewinnen plötzlich Leute, die den Siegercheck nicht wollen.

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Canadian Open: Parkplätze, Bunker und viel Wasser

Habe ich schon erwähnt, dass Donnerstag ist? Wurde aber auch Zeit. Heute abend stehen die Canadian Open an. Meine Lieblingsgruppe in den ersten beiden Runden besteht aus Rickie “Hornbrille” Fowler, Anthony “Die Gürtelschnalle” Kim und Lucas “der Bart” Glover.  Letzterer macht hoffentlich das Rennen.

Anbei die Preview und – noch viel wichtiger – ein Rückblick in die bewegte Geschichte des Turniers.

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Colonial: Fowler verpasst Platzrekord

Rickie Fowler hätte eine schnittige 60 in der ersten Runde des Crowne Plaza Invitational im Colonial Country Club spielen können. Hätte, hätte, hätte. Auf dem letzten Loch rollte sein Ball allerdings vom Grün ins Wasser und, schwups, gab es statt einem Birdie nur ein Doppel-Bogey. Fertig war die 63. Damit liegt der farbenfrohe Jungspund allerdings nur auf dem dritten Platz. Den Top-Spot auf dem Leaderboard teilen sich David Toms, der schon bei der Players Championship nur knapp am Sieg vorbeischlidderte, und Chez “Ferner liefen” Reavie (WER ist Chez Reavie?) mit jeweils 8 unter Par.

Alex Cejka spielte eine 69er-Runde und liegt mit -1 auf dem geteilten 39. Rang.

Positives Denken: Rickie Fowlers Tweet nach der ersten Runde.

 

 

Und der Shot of the Day vom Bart des Jahres:

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Top Five: Shots of the week

Die Überschrift sagt ja eigentlich schon alles … Nichtsdestotrotz sollte man hier definitiv mal reinschauen. Insbesondere wenn man ein paar anständige Putts sehen oder Nick Faldo “Bing!” sagen hören möchte. PS: Lucas Glover ist mit seinem Monsterputt übrigens nicht auf Platz Nummer 1.

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Wells Fargo Championship: Grizzly Adams gewinnt

Von einem Vollbartträger zum anderen: Herzlichen Glückwunsch an Lucas Glover! In einer abwechslungsreichen und verdammt spannenden Finalrunde mit anschließendem Playoff konnte sich der höchst unrasierte US-Amerikaner als Sieger gegen seine alte Nemesis aus Junior-Golf-Zeiten, Jonathan Byrd, durchsetzen.

Padraig Harrington entging nur knapp seiner zweite Disqualifikation in diesem Jahr, nachdem irgendeine Nase meinte, der Ire hätte am 13. Abschlag nicht ordnungsgemäß aufgeteet. Nachdem man sich jedoch zur Bahn zurückgekehrt war, sich dort ein langes Powwow leistete und die Fernsehbilder studierte … war man auch nicht schlauer.  Paddie durfte weitermachen.

Nicht zu vergessen: Martin Kaymer enttäuschte mit einer 74 am letzten Turniertag und landete Even Par auf dem geteilten 62. Platz, Alex Cejka sicherte sich mit einem Gesamtscore von -3 den geteilten 48. Rang.

Die Highlights der Wells Fargo Championship.

Round 4 Recap: 2011 Wells Fargo Championship

Paddie unter Anklage.

 

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Wells Fargo: Der längste Putt, äh, Bart des Jahres

Wie viele schlechte Witze kann man über einen Vollbart machen? Keine Ahnung, aber am Ende des Wochenendes werden wir es wissen, denn die US-TV-Kommentatoren bei der Wells Fargo Championship nehmen jede Gelegenheit wahr, einen dummen Spruch über Lucas Glovers Gesichtsbehaarung zu machen.

Glover lag in der der zweiten Runde in Quail Hollow zeitweise in Führung. Unter anderem dank eines 63 Fuß 6 Inches langen Putts, der einfach mal so ins Loch ging und die Fernsehleute kurzeitig über etwas anderes reden ließ. Am Ende hatte jedoch Glovers Flightpartner Pat Perez die Nase vorn. Der US-Amerikaner führt das Feld mit 12 unter Par an. Martin Kaymer spielte eine 71er Runde und liegt mit -1 auf dem geteilten 33. Rang.

Zu seinem Bart sagt Glover übrigens, dass der erst abkommt, wenn es entweder zu heiß wird oder das Teil zu derbe juckt. Ob er sich rasiert, wenn die Witze noch schlechter werden, hat er leider nicht gesagt.

Hier der Monsterputt.

Shot of the Day: May 6, 2011 from Quail Hollow

Und natürlich die weiteren Highlights des Tages.

Round 2 Recap: 2011 Wells Fargo Championship