Schlagwort-Archiv: Padraig Harrington

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Wyndham Championship: Der Lückenfüller

Die Stars machen nach der PGA Championship und vor den FedEx-Playoffs erst einmal eine Pause. Dementsprechend mau ist das Traditionsturnier (Sam Snead hat  es anno dazumal populär gemacht) in Greensboro, North Carolina, besetzt. Nur die Jungs, die noch dringend Punkte für die Teilnahme am FedEx-Cup brauchen, sind am Start. Darunter sind unter anderen Ernie Els, Justin Leonard, Paul Casey und Padraig Harrington. Letzterer musste übrigens gerade mitansehen, wie ein TV-Spot mit ihm in Großbritannien verboten wurde.

Tiger Woods ist nicht im Feld. Er steht derzeit auf Platz 129 der FedEx-Rangliste und hätte mit einem respektablen Ergebnis gute Chancen gehabt, sich noch für die Playoffs zu qualifizieren. Schade, dass er nicht antritt. Das findet auch Fred Couples in seiner Funktion als Captain des US-amerikanischen “Presidents Cup”-Teams. Er forderte Woods auf, mehr zu spielen und sich so die Wild Card für die Teilnahme an dem internationalen Wettstreit zu verdienen. “Er kann nicht einfach nur eine Woche vorher in Australien auftauchen”, sagte Couples und spielte damit auf Tigers Start bei den Australien Open an.

Anbei noch die PGA-Tour-Vorschau auf die Wyndham Championship  und der Hinweis auf die Preview des Linksgolfers. Schließlich ist heute Donnerstag. Hurra!

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Padraig Harrington lässt sich von seinen Gefühlen leiten

Kennt jemand einen guten Jedimeister für Padraig Harrington? Nach 15 Jahren trennt sich der Ire von seinem Yoda recht greisen Coach Bob Torrance. Der 79-jährige Schotte hatte davon erfahren, nachdem Harrington den Cut bei den Irish Open verpasste. Seine Reaktion auf das Ende der Langzeitbeziehung: “He (Harrington) has been going down a road that I think is wrong. I said to him, ‘If you go down too far, you won’t come back’” (Wenn man in diesem Satz die Wörter vertauscht, klingt es tatsächlich nach Yoda).

Harrington selbst sprach von einer vorübergehenden Pause. “Until I am ready to listen to what he has to say, we are having a break” und “While I don’t want to completely break the relationship with Bob, I have got to see what else is out there”, diktierte er der Irish Times in den Schreibblock

Ist klar, Paddie. Wenn meine Freundin mir so einen Scheiß erzählen täte, dann würde bestimmt alles wieder in Ordnung kommen.

iPing

golf.de: iPetra geht total app

Petra Himmel hat es wieder getan. Sie hat gebloggt. Heute zum Beispiel einen Text über Padraig Harrington, der ungefähr so unterhaltsam wie Waterboarding und so informativ wie mein Kaffeesatz ist. Aber darum soll es jetzt mal nicht gehen. Viel lustiger ist ihr vorheriges Posting zur knapp sechs Wochen alten Putting-App aus dem Hause Ping. Tatsächlich ist das kleine Programm fürs iPhone ein echt gutes Thema. Doch wie die Petra halt ist, hat sie anscheinend nur ein wenig die Pressemitteilung umgeschrieben – und dabei auch noch eine Menge falsch gemacht. Deshalb nun eine kleine persönliche Nachricht an Petra Himmel.

Liebe Petra,

es heißt iTunes und nicht i-Tunes. Immerhin hast du dort das i klein geschrieben. Bei iPod und iPhone hast du es dann konsequent nicht gemacht. Wie denn nun? Außerdem fehlt der nicht ganz unwichtige Hinweis, dass die App nur auf dem iPhone 4 bzw. iPod touch 4 Sinn macht. Die Geräte der 3. Generation erfüllen nämlich nicht die technischen Vorraussetzungen.

Weiterhin sollte man – wenn man schon im Internet über eine App schreibt – ein paar Links in den Artikel einbauen. Zum Beispiel zum iTunes-Store. Und eine Bezugsquelle für die Halterung fehlt übrigens auch. Vielleicht wäre es für golf.de einfacher, günstiger und fehlerfreier die Ping-Pressemitteilung direkt ins Netz zu stellen. Schlimmer wird die Lobhudelei dadurch zumindest nicht.

Liebe Grüße aus Hamburg!

Denis

Anbei ein echter Test der iPing-App im Vergleich mit dem SAM PuttLab.

Der Link in den iTunes-Store.

grizzlyadams

Wells Fargo Championship: Grizzly Adams gewinnt

Von einem Vollbartträger zum anderen: Herzlichen Glückwunsch an Lucas Glover! In einer abwechslungsreichen und verdammt spannenden Finalrunde mit anschließendem Playoff konnte sich der höchst unrasierte US-Amerikaner als Sieger gegen seine alte Nemesis aus Junior-Golf-Zeiten, Jonathan Byrd, durchsetzen.

Padraig Harrington entging nur knapp seiner zweite Disqualifikation in diesem Jahr, nachdem irgendeine Nase meinte, der Ire hätte am 13. Abschlag nicht ordnungsgemäß aufgeteet. Nachdem man sich jedoch zur Bahn zurückgekehrt war, sich dort ein langes Powwow leistete und die Fernsehbilder studierte … war man auch nicht schlauer.  Paddie durfte weitermachen.

Nicht zu vergessen: Martin Kaymer enttäuschte mit einer 74 am letzten Turniertag und landete Even Par auf dem geteilten 62. Platz, Alex Cejka sicherte sich mit einem Gesamtscore von -3 den geteilten 48. Rang.

Die Highlights der Wells Fargo Championship.

Round 4 Recap: 2011 Wells Fargo Championship

Paddie unter Anklage.

 

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Flimmergolf Teil 4: “Sport Science”

Dagegen ist die “Knoff-Hoff-Show” nobelpreiswürdig. In den USA gibt es unzählige pseudo-wissenschaftliche TV-Formate, die dem durchschnittlichen Verdummungsgrad der Bevölkerung angepasst sind. “Sport Science” ist dabei so peinlich, dass es schon wieder Spaß macht, den Shiznit zu gucken. Natürlich wurde dort auch Golf verwurstet. Padraig Harrington und Brad Faxon stellten sich für den Schwachsinn zur Verfügung – und überprüften, ob man im Happy-Gilmore-Stil weiter schlägt und wie man einen Golfball aus einer Schubkarrenladung Spagetti raushaut. Legen – wait for it – dary!

Anbei die wissenschaftlichen Studien.

panda

China Open: Kuscheln mit Sergio und Padraig

Für mich schon jetzt das Bild der Woche. Auch der Anfang des Textes auf der Webseite der European Tour zu diesem Ausflug von Padraig Harrington und Sergio Garcia im Vorfeld der Volvo China Open liest sich irgendwie ganz gut:

“Padraig Harrington and Sergio Garcia showed the kind of soft touch that is so important around the greens when they cuddled one of the world’s most endangered animals, a giant panda cub, ahead of this week’s Volvo China Open.”

Für mich sehen die beiden Herren in ihren blauen Kitteln allerdings wie irre Tierärzte aus, die dem kleinen Meister Petz (“a giant panda cub”?) die Organe entnehmen wollen. Und wo steckt eigentlich Mama Bär wenn man sie mal braucht?

paddie

Neue Regel: Unwissenheit schützt vor Strafe

Ein aufmerksamer Fernsehzuschauer mit ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn sorgte im Januar dieses Jahres dafür, dass Padraig Harrington beim European-Tour-Event in Abu Dhabi disqualifiziert wurde. Der Ball des Iren hatte sich beim Makieren unmerklich bewegt. Dem Profigolfer fiel dieses nicht auf, dem TV-Zuschauer dank HD schon. Ein Anruf des Adlerauges später und Harrington durfte nicht mehr mitspielen. Dumm gelaufen. Die schöne 65 in der ersten Runde war wertlos.

Damit so etwas nicht noch einmal passiert, haben sich R&A und die USGA auf eine Regeländerung geeinigt, die mit sofortiger Wirkung zum Masters in Kraft tritt. Man kann jetzt nicht mehr für Dinge, die man unmöglich wissen kann, disqualifiziert werden. Eher gibt es Strafschläge. Hätte übrigens diese Petze von TV-Zuschauer auch verdient gehabt …

Hier noch einmal das Drama von Abu Dhabi als Youtube-Video: