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iPing

golf.de: iPetra geht total app

Petra Himmel hat es wieder getan. Sie hat gebloggt. Heute zum Beispiel einen Text über Padraig Harrington, der ungefähr so unterhaltsam wie Waterboarding und so informativ wie mein Kaffeesatz ist. Aber darum soll es jetzt mal nicht gehen. Viel lustiger ist ihr vorheriges Posting zur knapp sechs Wochen alten Putting-App aus dem Hause Ping. Tatsächlich ist das kleine Programm fürs iPhone ein echt gutes Thema. Doch wie die Petra halt ist, hat sie anscheinend nur ein wenig die Pressemitteilung umgeschrieben – und dabei auch noch eine Menge falsch gemacht. Deshalb nun eine kleine persönliche Nachricht an Petra Himmel.

Liebe Petra,

es heißt iTunes und nicht i-Tunes. Immerhin hast du dort das i klein geschrieben. Bei iPod und iPhone hast du es dann konsequent nicht gemacht. Wie denn nun? Außerdem fehlt der nicht ganz unwichtige Hinweis, dass die App nur auf dem iPhone 4 bzw. iPod touch 4 Sinn macht. Die Geräte der 3. Generation erfüllen nämlich nicht die technischen Vorraussetzungen.

Weiterhin sollte man – wenn man schon im Internet über eine App schreibt – ein paar Links in den Artikel einbauen. Zum Beispiel zum iTunes-Store. Und eine Bezugsquelle für die Halterung fehlt übrigens auch. Vielleicht wäre es für golf.de einfacher, günstiger und fehlerfreier die Ping-Pressemitteilung direkt ins Netz zu stellen. Schlimmer wird die Lobhudelei dadurch zumindest nicht.

Liebe Grüße aus Hamburg!

Denis

Anbei ein echter Test der iPing-App im Vergleich mit dem SAM PuttLab.

Der Link in den iTunes-Store.

klamotte

golf.de: Väter der Klamotte

Ernsthaft. Jetzt mal im Ernst. Ehrlich jetzt. Jetzt mal die Hosen (am besten Chinos) runter: Liebe Redaktion von golf.de, meint ihr das wirklich richtig ernst? Man könnte es nämlich auch ohne Problem für allerfeinste Satire halten, diesen Stilfrage-Blogpost vom “Mein Freund Harvey”-Experten James Icebach über die richtige Turnierbekleidung. Anbei nur drei kleine Zitate, die mir gerade ein Lächeln auf die Lippen zaubern:

“Der Herr trägt eine lange Hose, niemals Shorts, mit Gürtel, ein Poloshirt welche in der Hose steckt und nicht darüber getragen wird. Farblich alles abgestimmt und nicht zehnjährig oder ausgebleicht.”

“Es versteht sich von selbst, dass die Kleidungsstücke aus einer Golf- und nicht aus einer Wanderbekleidungskollektion stammen, wie ich es auch schon gesehen habe.”

“Für den Abend empfehle ich “smart casual”, sofern es keinen Dresscode gibt. Der Herr trägt eine Blazer mit Hemd ohne Krawatte, dazu zum Beispiel Chinos. Jeans mit T-Shirt und Sneakers gehören nicht ins Klubhaus.”

Disclosure: Ich trage Bart, Polo-Hemden, die länger als zehn Jahre halten, und Carhartt(Chinos). Fuck u, Icebach! Und ihr wundert euch, dass Golf eine Randsportart ist?

"Geiles Sakko, Alter!" "Danke! Und meine Chinos erst!"
Screenshot golf.de

golf.de: Halleluja sag i!

Ich mag Petra Himmel. Sie ist für mich die Verkörperung des klassischen Golfjournalisten aus deutschen Landen. Insbesondere seit in einem ihrer Texte für die “Süddeutsche Zeitung” mal ein lustiger Übersetzungsfehler drin war, lese ich die Dame immer höchst amüsiert. Phil Mickelson sprach damals (wenn ich mich recht entsinne) in einer Pressekonferenz von “physical problems”, bei Himmel wurden “physikalische” draus. Herrlich. Genaus so schön ist inzwischen ihr Blog bei golf.de. Probleme mit der englischen Sprache habe ich da jetzt nicht unbedingt feststellen dürfen, aber dafür findet sich die eine oder andere Stilblüte.

Ich kann mich besonders für die Themenauswahl erwärmen. Immer wieder gerne genommen: Anzeigenkunden bzw. Freunde des Hauses. Hier nur mal ein paar Beispiele für die gelungene Verquickung von Werbung und Redaktion – ohne darauf hinzuweisen.

Ansonsten schreibt Petra Himmel auch gerne über lokale Großereignisse aus dem Raum München.

Natürlich bloggt die liebe Petra (die mir leider noch nie persönlich begegnet ist) nicht nur solchen Sack-Reis-in-China-Schwachsinn, sondern auch jede Menge Golfnews. Letztere sind allerdings – abgesehen von der Alex-Cjeka-P1-Partyberichterstattung (“Die Stimmung: gut. Viel Betrieb im Freien, ein paar hartnäckige Tänzer drinnen.”) – doch anderswo meist schöner zu lesen.