Kategorie-Archiv: The Open

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Tigers Mentalcoach-Hotline

Jetzt ist es raus. Tiger Woods hat eigentlich die Open 2011 gewonnen. Zumindest ein wenig. Unser geliebter Rekonvaleszent schickte nämlich vor der Finalrunde wichtige Mentaltricks per SMS an Darren Clarke in denen haarklein geschildert wurde, wie man ein Major gewinnt. Die ganze Story gibt es beim Independent. 

In diesem Sinne: For Major Success text TIGERHELPME. 200.000 US-Dollar per SMS.

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Everbody loves Tom Watson … oder auch nicht!

Kip Henley, seines Zeichens Caddie von PGA-Spieler Brian Gay und manchmal selber als Tourpro unterwegs, hatte da wohl noch eine Rechnung mit Golflegende Tom Watson offen, als er diesen Tweet raushaute. Anscheinend ist die Golflegende ein arrogantes Arschloch noch die ganz alte Schule. Vielleicht hatte er aber auch nur einen schlechten Tag …

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Jiménez Schleicher mit den elastischen Beinen

Für alle alten Säcke und Menschen, die sich schon so fühlen (damit meine ich moi!): Das ultimative Stretching performed by Miguel Ángel Jiménez. Bitte achten Sie auf die Zigarre! Und nicht lachen … die Nummer ist Open approved by R&A.

Wer das als erster vor einem großen Turnier auf der Driving Range nachmacht, kriegt von mir 5 Euro.

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The Open: Der Däne nah am Wasser

Kaum war er im Clubhaus, da uberschlugen sich die Journalisten schon mit Headlines, deren Kreativität sich mit “Rebjörn” oder “Björn again” in Grenzen hielt. In der anschließenden Pressekonferenz gab der Däne Thomas Björn, der mit -5 das Leaderboard nach der ersten Runde anführte und 2003 auf spektakuläre Weise den Sieg bei den Open verspielte, den Medien dann noch einen weiteren Dreh für ihre Geschichten: Die Frage nach seinem jüngst verstorbenen Vater ließ den sonst so kühlen Nordmann mit den Tränen kämpfen. In der offiziellen Zusammenfassung des R&A auf der Open-Homepage fehlt diese emotionale Eisschmelze allerdings. Man sieht lediglich wie Björn sich noch mal schnell am Anfang eine Träne aus dem Augenwinkel wischt.

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Open Sesame: Livestreams des totalen Glücks

UPDATED Mal sehen, wie oft ich diese Woche das Wort Open in die Überschrift bringen kann … bislang geht’s ja noch. Aber ich schweife ab. Was ich eigentlich erzählen wollte: Es gibt einen offiziellen Livestream auf der Homepage der Open. Mal abwarten, was dort alles gezeigt wird.  Die Runde bekommt man nicht zu sehen. Anscheinend werden dort hauptsächlich Highlights, kurze Features, Pressekonferenzen und Postround-Interviews versendet.

Vorerst bleibt nur der klassische Piratenstream des Golfchannels. But keep your anti-virus-shield always up!

UPDATE: Hier läuft ein Livestream vom Geschehen auf dem Platz … mal sehen wie lange noch. Und hier noch einer.

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LSD-Dresscode für die Open

Man fragt sich ja immer, wie farbenblind und geschmacklos manch einProfigolfer ist. Teilweise rennen die Jungs in furchtbaren Outfits über die grüne Wiese.  Nun keimt in mir der Gedanke, dass deren grausigen Hemd-Hose-Kombinationen überhaupt nicht auf deren Mist wachsen und sie deshalb auch nicht nicht an meinen blutenden Augen schuld sind.  Der Grund für den Verdacht: Francesco Molinari twitterte fröhlich eine persönliche Anziehanleitung aus dem Hause Nike für die kommenden vier Turniertage in St. George’s. Irgendein wirrer Designer hat sich bei denen wohl ausgedacht, was der Italiener bitte schön bei den Open tragen soll. Vielleicht haben die da auch nur gewürfelt. So oder so … kein schöner Anblick. Wenn Molinari Glück hat, dann ist das Wetter so schlecht, dass er immer die Jacken bzw. Pullover tragen muss.

PS: Hoffentlich denkt Francesco daran, Schuhe anzuziehen!

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Der kleine Rory möchte am Flughafen abgeholt werden

Oops! Die Organisatoren der Open sind aber auch ein paar Eumel. Da buchen sie für Rory McIllroy einen netten Chauffeur samt Limo und geben dem Schergen einfach die falsche Ankunftszeit mit. Man kann sich das Chaos vorstellen, wenn ein sonst so umsorgter Sportstar plötzlich mutterseelenallein in der Schalterhalle rumsteht und sich keiner kümmert. Zum Glück war Manager Chubby Chandler telefonisch zu erreichen und der brachte alles wieder ins Lot.

Wenige Stunden später sah sich der US-Open-Gewinner einer völlig neuen Aufgabe gegenüber: Rory  ist plötzlich der neue Tiger in St. George’s. Glaubt man James Corrigan vom Independent, dann wird der Nordire vom Publikum bereits wie einst Mr. Woods abgefeiert. Auch die Startzeit für die Übungsrunde mit Darren Clarke ist mit 6.30 Uhr Tigerline.

Rory spielt das Spiel mit und weiß es auch gut einzudordnen. “Die Öffentlichkeit und die Medien suchen gerade nach dem neuen Tiger und der bin im Moment halt ich”, sagte er in einer Pressekonferenz. “Und wenn diese Woche ein anderer von den jungen Spielern gewinnt, dann ist der der neue Tiger.” Weise Worte.