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Chubby Chandler: Postboten-Power

Nachdem Mark Steinbergs Klient Tiger Woods nicht mehr sooooo die im sportlichen Sinne treibende Kraft im Golfzirkus ist, hat Andrew “Chubby” Chandler ohne Zweifel den Posten des mächtigsten Managers in unserem (Golf)Universum eingenommen. Das Schwergewicht lenkt unter anderem die Geschicke von Rory McIlroy (amtierender US-Open-Champ), Charl Schwartzel (amtierender Masters-Champ), Louis Oosthuizen (amtierender Open-Champ), Lee Westwood (zukünftiger Major-Sieger unter Vorbehalt) und Ernie Els (mehrfacher Open-Sieger hüben wie drüben).

Lawrence Donegan vom Guardian porträtiert den Mann, der einst das Postboten-Dasein als perfekten Lebensentwurf für sich definierte. Mir gefällt besonders Chubbys Ansage, dass die asiatische Tour in zehn Jahren größer ist als die PGA-Tour. Aber auch zur Zukunft Rorys (Wird mehr Kohle als Tiger machen) gibt es einiges zu hören.

Anbei noch ein Getränk mit dem Herrn Chandler:

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World Match Play: Kaymer gewinnt Auftakt

Puh. Ein paar Löcher musste man sich schon Sorgen machen. Der Koreaner Y.E. Yang führte zwischenzeitlich mit zwei Löcher. Doch Kaymer gab nicht auf, zeigte großes Golf und setzte sich letztendlich mit 2-up nach 17 Löchern durch. Sein nächster Gegner kommt ebenfalls aus Korea und hört auf den Namen Seung-yul Noh. Der Mann ist definitv eine lösbare Aufgabe.

Den schönsten Sieg feierte übrigens nach einem spannenden Match Rory McIlroy gegen Retief Goosen mit einem sehenswerten Chip-In an der 18. Bahn.

Luke Donald (4&3 vs. den extrem fesch gekleideten Ryan Moore), Graeme McDowell (3&1 vs. Louis Oosthuizen) und Lee Westwood (6&5 vs. Anders Hansen) gewannen ihre Partien mit Stil. Oldie Miguel Angel “The Mechanic” Jiménez (Besitzer eines unglaublichen Zigarrenhalters) deklassierte Masters-Champion Charl Schwartzel (6&5). Ian Poulter spielte unentschieden gegen Francesco Molinari.

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World Match Play Championship: Battle Royal

 Man kann unterschiedlicher Ansicht über das Teilnehmerfeld der World Matchplay Championship sein. Der Linksgolfer spricht von Fallobst, ich sehe das etwas anders. Fakt ist, dass sechs der derzeit zehn besten Golfer der Welt in Spanien antreten, um sich im Lochwettspiel gegenseitig rauszukegeln. Lee Westwood (1), Luke Donald (2), Martin Kaymer (3), Graeme McDowell (5), Rory McIlroy (6) und Paul Casey (9) geben sich die Schläger in die Hand. Zum Vergleich: Beim PGA-Turnier dieser Woche, das Crowne Plaza Invitational, ist der höchstplatzierte Golfer Matt Kuchar, der auf Rang 10 steht.

Weiterhin finden sich alle amtierenden Major-Champions (Ok, die stehen zur Hälfte auch in der Top 10) plus Hotshots wie Aaron Baddeley und Alvaro Quiros im Starterfeld. Nicht zu vergessen: Lebende Legenden wie Retief Goosen und Miguel Ángel Jiménez sind auch dabei. Dabei verzeiht man doch den ein oder anderen Seung-yul Noh beziehungsweise Johan Edfors.

Man kann sich also getrost auf vier nette Tage Matchplay freuen.

Übrigens: Wie die absoluten Golf-Welt-Top-Stars aussehen, wenn sie vom Flughafen abgeholt werden, sieht man in diesem Down-to-Earth-Youtube-Video. Martin Kaymer scheint eine innige Freundschaft zu Alvaro Quiros entwickelt zu haben.

2011 Volvo World Match Play Championship – Monday

Anbei die Matchplay-Paarungen der ersten beiden Tage.

Donnerstag, 19. Mai

1 12:05 Group H Francesco MOLINARI (ITA) v Ian POULTER (ENG)

2 12:20 Group G Charl SCHWARTZEL (RSA) v Miguel-Angel JIMÉNEZ (ESP)

3 12:35 Group F Paul CASEY (ENG) v Alvaro QUIROS (ESP)

4 12:50 Group E Rory MCILROY (NIR) v Retief GOOSEN (RSA)

5 13:05 Group D Graeme MCDOWELL (NIR) v Louis OOSTHUIZEN (RSA)

6 13:20 Group C Martin KAYMER (GER) v Y.E. YANG (KOR)

7 13:35 Group B Luke DONALD (ENG) v Ryan MOORE (USA)

8 13:50 Group A Lee WESTWOOD (ENG) v Anders HANSEN (DEN)

Freitag, 20. Mai

9 07:45 Group H Ian POULTER (ENG) v Paul LAWRIE (SCO)

10 07:55 Group G Miguel-Angel JIMÉNEZ (ESP) v Johan EDFORS (SWE)

11 08:05 Group F Alvaro QUIROS (ESP) v Søren KJELDSEN (DEN)

12 08:15 Group E Retief GOOSEN (RSA) v Nicolas COLSAERTS (BEL)

13 08:25 Group D Louis OOSTHUIZEN (RSA) v Jhonattan VEGAS (VEN)

14 08:35 Group C Y.E. YANG (KOR) v Seung-yul NOH (KOR)

15 08:45 Group B Ryan MOORE (USA) v Ross FISHER (ENG)

16 08:55 Group A Anders HANSEN (DEN) v Aaron BADDELEY (AUS)

17 12:40 Group H Francesco MOLINARI (ITA) v Paul LAWRIE (SCO)

18 12:50 Group G Charl SCHWARTZEL (RSA) v Johan EDFORS (SWE)

19 13:00 Group F Paul CASEY (ENG) v Søren KJELDSEN (DEN)

20 13:10 Group E Rory MCILROY (NIR) v Nicolas COLSAERTS (BEL)

21 13:20 Group D Graeme MCDOWELL (NIR) v Jhonattan VEGAS (VEN)

22 13:30 Group C Martin KAYMER (GER) v Seung-yul NOH (KOR)

23 13:40 Group B Luke DONALD (ENG) v Ross FISHER (ENG)

24 13:50 Group A Lee WESTWOOD (ENG) v Aaron BADDELEY (AUS)

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Malaysian Open: 17-Jähriger gewinnt das Turnier

Kommenden Dienstag wird er 18 Jahre alt. Das schönste Geburtstagsgeschenk hat sich Matteo Manassero allerdings schon am heutigen Sonntag gemacht. Der Italiener, der passender Weise von Kinderschokolade gesponsert wird, konnte dank einer 67 und 68 in Runde 3 und 4 mit insgesamt 16 unter Par die Maybank Malaysian Open für sich entscheiden. 288.465 Euro werden ihm auf sein Bankkonto hierfür überwiesen. Definitv genug, um den Führerschein zu machen. Ein Auto hat er wahrscheinlich schon in der Garage stehen. Bereits in 2010 gelang ihm der Sieg bei einem Turnier der European Tour.

Rory McIlroy landete auf dem 3. Rang, Martin Kaymer auf dem geteilten 9. Platz und Masters-Sieger Charl Schwartzel freut sich über den geteilten 11. Platz. Insgesamt ordentliche Ergebnisse nach dem Aufenthalt in Augusta. Bitter nur, das McIlroy erneut ein Turnier nicht für sich entscheiden konnte, obwohl er lange Zeit in Führung lag.

Das Turnier litt unter zahlreichen Unterbrechungen. Rory McIlroy hatte damit kein Problem. Der Nordire vergnügte sich während der Wartezeit einfach auf der Bowlingbahn im Clubhaus. Nicht zu vergessen, dass der junge Mann den wohl längsten Drive seiner Karriere (400 Yards plus) schlug als er mit dem Abschlag den Golfcart-Weg traf. Ein Birdie war die Folge.

Hier geht es zum Leaderboard.

Hier kann man die Highlights von Runde 4 sehen.

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Malaysian Open: Das Masters vergessen

Bei den Maybank Malaysian Open (2.5 Millionen US-Dollar Preisgeld) treffen in dieser Woche drei Spieler aufeinander, die direkt nach dem Masters einiges aufzuarbeiten haben. Rory McIlroy muss seine furchtbare Finalrunde von Augusta vergessen. Charl Schwartzel muss aus dem Freudentaumel eines Masters-Champion erwachen. Und Martin Kaymer muss zeigen, warum er zu Recht die Nummer 1 der Weltrangliste ist und der verpasste Cut in der vergangenen Woche nur ein Ausrutscher war.

Rory McIlroy, der über Twitter derzeit reichlich gute Laune verbreitet, und Martin Kaymer spielen an den ersten beiden Turniertagen in Kuala Lumpur zusammen mit dem Thailänder Thonchai Jaidee. Schwartzel geht mit seinem südafrikanischen Landsmann und amtierenden Open-Champion Louis Oosthuizen sowie dem Sieger der letztjährigen Malaysian Open, Seung-yul Noh, an den Abschlag.

PS: Wer sich übrigens fragt, warum Kaymer, McIlroy und ein paar andere Topspieler den langen Weg für das Turnier bewältigt haben … es gab wohl stattliche Antrittsgelder, die es locker mit dem Preisgeld für den ersten Platz (288.465 Euro) aufnehmen können.

Hier geht es zur offziellen Turnier-Webseite.

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Als der Witz Wirklichkeit wurde

Charl Schwartzel (aka “the skinny guy” wie ihn einige US-Reporter gerne nennen) hat das US Masters 2011 gewonnen. Birdie, Birdie, Birdie, Birdie auf den letzten vier Löchern sicherten ihm den Sieg. Zuletzt gelang dieses Kunststück Jack Nicklaus (aka “the golden bear”). Herzlichen Glückwunsch!

Rory McIlroy (aka “der irische Pudelkopf” wie ich ihn gerne nenne), der vor dem Finale das Feld anführte, zeigte Nerven und machte sogar während der Runde auf der Suche nach seinem Ball spontane Hausbesuche.

Hier noch mal eine Menge Highlights der letzten Runde als Video.

Hier die traditionelle Green-Jacket-Zeremonie.

Und zum Schluss ein Interview mit dem frischgebackenen Masters-Sieger und die Erklärung für die Überschrift dieses Postings.

By the way, Rory … you are not alone. Ask Greg Norman (aka “the great white shark”).